
Schon wieder befeuert eine deutsche Kanzlerschaft große Kriege, um spät zu bemerken, dass man sich selbst umbringt. Die erste Welle deutscher Panzer gegen Russland 1941 rollte mit großem Bohei los, steckte aber nach kurzer Zeit in der russischen Endlosigkeit fest und räumte, mit weißen Lappen vorneweg, die Städte Stalingrad ff. Schon damals hatte man im Berliner Führerbunker aus der bekannten Kriegsmechanik des größten französischen Feldherrn aller Zeiten nichts gelernt, der das Festfressen in Russland vor eigener Flucht und Vernichtung seiner Armee erprobt hatte. Dass die historischen Tatsachen in der Berliner Ampelumgebung nur randständig bekannt sein können, ergibt sich aus den Schlaglöchern in der Vorbildung der Handelnden, die Länder in „hunderttausenden Kilometern“ Entfernung sehen, einen Ausstieg aus „fotziler Energie“ forcieren und Kehrtwenden um 360° kennen. Das aber entschuldigt in keinster Weise die Wiederholung katastrophaler Fehler: Wie kann man 80 Jahre nach Stalingrad schon wieder die stärksten deutschen Panzer gegen Russland in Marsch setzen, damit zentral in den wundesten Punkt des Landes spießen und das jahrzehntelang gute Verhältnis zu Russland zerstören? Der russische Präsident benannte die Fahrzeuge treffend als „die mit den Kreuzen drauf“ und registrierte eine hochkochende Lava antideutscher Emotion im Lande.
Ohne Selbstschutz aggressiv zu werden und sich auf anderer Leute Beistand zu verlassen – das muss schief gehen
Die Berliner Altparteienblase wird nicht kraft eigener Potenz, sondern als Trittbrettfahrer der US-amerikanischen Atombewaffnung kriegerisch, ohne unser Land selbst verteidigen zu können: Man kündigt ministeriell den „Ruin“ an und lässt daneben ministeriell den Ausfall der eigenen Verteidigung erklären (hier). Wie soll das zusammenpassen? So viel intellektuellen Tiefflug unterhalb der Grasnarbe muss man erst einmal fertigbringen. Von selbst käme niemand darauf, der mehr als drei Gehirnzellen in Betrieb hat.
Die Ampelregierung will als neodeutscher Großkotz weltweit Kriegskräfte gegen Russland freisetzen, scheitert aber in wichtigen Ländern an der Klugheit Ihrer Gegenüber. Die Schweizer sollten Exportgenehmigungen für Munition erteilen – abgelehnt. Scholz flog eigens nach Brasilien, um Munition für die Ukraine zu beschaffen – vergebens. Er flog nach China, um einen Keil gegen Russland zu treiben, wurde aber vom Chef in einer Kurzaudienz abgefertigt, welcher später über drei Tage in Moskau das Gegenteil deutscher Wünsche förderte. Baerbock wollte die Inder von Russland wegdrehen, wurde aber von niemandem außer dem eigenem Botschaftspersonal empfangen und später abgekanzelt (hier).
Warum die deutsche Kriegsbefeuerei? „Man hat die Deutschen entweder am Halse oder zu Füßen“ soll Weltkriegs-Oberbombardierer und anschließender Aachener Preisträger Churchill gesagt haben. Letzteres sollten die Berliner Altparteien und ihre Vasallenschaft den US-Amerikanern aber nicht täglich neu kotauisieren. Sich für die US-Amerikaner in den Kampf zu werfen und sich militärisch auf sie zu verlassen, hat schon Dutzende Regierungen und Länder ruiniert – das kann man in Kabul oder in Saigon alias Ho-Chi-Minh-Stadt elegant erfragen. Uns wird es nicht anders ergehen. Schon Herr Trump hatte mit einem spontanen Federstrich den Abzug Tausender US-Soldaten aus Deutschland verfügt – mal eben so und ohne ersichtliche Rückfrage.
Allmählich dämmert es in Berlin, dass die Ukraine keinen Blitzkrieg führen kann und man mobilisieren muss
Irgendwer muss der Ampelregierung verklickert haben, dass das mit dem Blitzkrieg in der Ukraine trotz aller Berliner Anstrengungen nichts wird und man auf Dauer in Schwulitäten gerät. Herr Habeck scheint aufgeschnappt zu haben, dass die Heimatfront gegen Russland gestärkt werden müsse, um länger durchzuhalten. Die aber leidet unter seiner Blockade russischen Gases und Erdöls. Derzeit bezieht man zwar ultrateures Schmutzgas (LNG) von überall her und präsentiert Gaspreisbremsen, die aber allesamt auf Pump finanziert sind. Deutschland zahlt freiwillig Mondpreise für Energie (zum Vergleich die US-Vergleichslisten ansehen), weil man Kredit um Kredit und noch mehr Kredit zur Finanzierung der Sause verfeuert. Aber irgendwann ist für alle Kreditfreunde Ende der Fahnenstange – auch der deutschen. Eine Wende weg vom Kriegsunglück geht also nur über Verzicht – wie schon gehabt im WK II.
Gase müssen stoppen für den Sieg
Schnell hilft nur, den von Russland zuvor bedienten Energieverbrauch rabiat und ohne langes Fristengerede herunterzufahren. Gase und Öle müssen stoppen für den Sieg. Daher kommen die überstürzten Verbote von Öl- und Gasheizungen, daher kommen die irrsinnigen Dämmvorschriften für Häuser in kürzester Frist und deswegen sollen auch Verbrennungsmotoren auf Öl- und Gasbasis so schnell wie möglich weg. Dass überstürzte Anordnungen in Kriegszeiten oft nicht funktionieren, hat man Berliner Führern in ihrem Betongehäuse schon vor 80 Jahren vergeblich klarzumachen versucht. Heute sieht es nicht besser aus.
Fazit: Mit dem Klima hat die verordnete Kappung des Energieverbrauches nur folkloristisch und für schlichte Geister in Staatsfunk und Hauptmedien zu tun. Das Unterfangen dient in erster Linie der Mobilmachung für den Krieg gegen Russland. Und die muss gestoppt und das Berliner Bellizistenpersonal so schnell wie möglich rausgeschmissen werden.




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9 Antworten zu „Öl- und Gasheizungsverbote samt Häuserdämmung im Akkord sind in Wirklichkeit Kampfmittel gegen Russland“