NRW macht sich lächerlich: Innenministerium prüft Messerverbotsverordnung für Amüsierviertel

Im Rheinland überbieten sich die Politiker förmlich darin, die dümmsten Vorschläge zu unterbreiten. Unvergessen die Kölner Oberbürgermeisterin Reker mit ihrer “Armlänge Abstand” nach dem Sexpogrom zu Silvester. Das Innenministerium hat nun nachgelegt und macht sich vollkommen lächerlich.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:

Angesichts einer Häufung von Massenschlägereien, Krawallen und Tötungsdelikten durch Messerattacken und abgebrochenen Bierflaschen auf den Amüsiermeilen in Düsseldorf, Köln und anderen Städten plädiert NRW-Innenminister Herbert Reul für die Einführung von Messerverbotszonen an den Party-Hotspots der Metropolen. Derzeit prüfe man eine entsprechende landesweite Rechtsverordnung, anhand derer die jeweiligen Kreispolizeibehörden Messer bei Kontrollen einziehen können, sagte der CDU-Politiker dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Mittwochausgabe). “Die Einrichtung solcher Zonen ist rechtlich nicht so einfach, wie sich das so mancher vorstellt. Dieses Mittel muss in jeglicher Hinsicht gerichtsfest gemacht werden. Aber das wird von uns ernsthaft geprüft”, sagte Reul.

Zu dem Maßnahmenpaket gehöre auch ein Alkoholverbot für gewisse Bereiche, führte der Innenminister aus, “ebenso stellt sich die Frage, ob man noch nachts am Büdchen oder Kiosk Alkohol bekommen muss? Denn der Faktor Alkohol ist doch eine der Hauptursache für Randale und Gewalt.”

Zugleich kündigte Reul nach dem Vorbild auf der Kölner Domplatte die Einrichtung einer zweiten polizeilichen Anlaufstelle inmitten der Düsseldorfer Altstadt an. “Beidseitig besetzt durch Polizeibeamte und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts.”