
Die CDU hätte ein Problem wenn Deutschland noch ein Rechtsstaat wäre. Es hieße dann Marco Wanderwitz und müsste augenblicklich seiner Immunität als Bundestagsabgeordneter enthoben und vor Gericht gestellt werden. In einem Brief, der BILD vorliegt, schrieb er an Parteikollegen: „Nicht deshalb, sondern wegen ihrer Rechtsradikalität und der Größe dieser Gefahr insbesondere in den neuen Bundesländern setze ich mich seit Längerem für ein Verbotsverfahren ein.“
Den politischen Gegner einfach zu verbieten ist noch eine Spur härter als in der DDR, da gab es wenigstens eine gespielte Opposition, die u.a. später als „Blockflöten“ in den Westparteien aufgenommen wurde. Die „OST-CDU“, der der in Karl-Marx-Stadt geborene Wanderwitz angehört, zählte dazu. Da muss man vielleicht nicht weiter fragen, warum es so aus ihm tönt: „Nicht wenige Wähler der AfD wählen sie gerade deshalb, weil sie eine rechtsradikale Partei ist, deren rechtsradikale Programmatik sie teilen. Diese Leute wollen ein anderes Land!“ Und nun will Wanderwitz die Demokratie aushebeln, um sie zu retten. Klingt nach Orwell, riecht nach Stalin!

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5 Kommentare zu „Nomen est omen: Wanderwitz fordert AfD Komplett-Verbot“