In Niederösterreich äußern syrische Asylbewerber ihre Unzufriedenheit mit der eingeführten Sachleistungskarte, die ihnen zugewiesen wurde. Die Kritik richtet sich hauptsächlich darauf, dass das auf die Karte gebuchte Geld oft nicht ausreichend ist und nur in bestimmten Geschäften eingelöst werden kann. Die Initiative #zusammenHaltNÖ schlägt vor, die Karte für den gesamten Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte, Apotheken und den öffentlichen Verkehr nutzbar zu machen und eine Bankomat-Funktion für Online-Käufe zu integrieren.
U.a. berichtet ein Syrer, dass das tägliche Geld nicht reicht und es schwierig ist, an günstigeren Geschäften einzukaufen oder persönliche Ausgaben wie Friseurbesuche zu tätigen. Außerdem wird das Reisen nach St. Pölten für Deutschkurse oder Asylverfahrens-Termine erschwert, da keine Fahrkarten erworben werden können.


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5 Kommentare zu „NÖ: Syrer meckern über Bezahlkarte“