Der Zeitpunkt erscheint mir irgendwie verdächtig. Trump hat sich mit seinem „Haitianer essen Haustiere – Sager“ einen ziemlichen Patzer geleistet. Seinen Fehler räumte er später nur halbherzig ein und behauptete, er habe die Geschichte aus dem TV. Wohl von einem der Sender, die „Fake-News“ verbreiten. Dieses Geschwätz kann ihm schon ein paar Wählerstimmen kosten und das gegen einen Fallobst-Gegner, wie man im Boxen sagen würde.
Das ist jetzt erst mal wieder kalter Kaffee. Während der Ex- und mögliche neue Präsident der USA beim Golfen war, soll ein Personenschützer einen Gewehrlauf aus dem Gebüsch ragen gesehen haben. Es kam zu einem Schusswechsel, der Scharfschütze brauste mit einem SUV, selbstverständlich ein japanisches Modell und kein Jeep, davon. Das FBI geht von einem Attentatsversuch aus. Der Mann wurde gefasst und viel mehr wird man von der Geschichte wohl nicht mehr hören. Trump geht es gut, das Gute hat wieder gesiegt, das Böse ist erneut gescheitert. Was für eine Seifenoper. Es fällt mir schwer, das für bare Münze zu nehmen.
Noch anderthalb Monate muss die Trump-Administration alles geben, um The Donald zurück ins Weiße Haus zu bringen. Für den Durchschnittsamerikaner reicht die dürftige Dramaturgie aus, um die Demokratiesimulation am Laufen zu halten, die alleine schon durch das Zwei-Parteien-System längst ad absurdum geführt worden ist.


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11 Kommentare zu „Noch ein Trump-Attentat?“