Niederösterreich: Keine rechtliche Handhabe gegen „Anti-Homo-Haus“

Medien, Politik und kunterbunte Initiativen sind außer Rand und Band. Eine Pension in Aggsbach Markt weigert sich seit 2014, homosexuelle Gäste aufzunehmen und bezeichnet sich noch dazu als „Anti-Homo-Haus.“ Die Gemeinde nahm auf öffentlichen Druck den Anbieter von der Webseite. Eine rechtliche Handhabe gegen den Betreiber geben die „Anti-Diskriminierungsgesetze“ allerdings nicht her. Anders als in Deutschland, kann ein Strafverfahren also gar nicht erst eingeleitet werden.

SPÖ-LGBTIQ-Sprecher Mario Lindner schnaubt vor Wut: „Dieser grausliche Fall zeigt einmal mehr, dass die Bundesregierung handeln und den Diskriminierungsschutz endlich gesetzlich verankern muss. Wir können und dürfen nicht akzeptieren, dass mitten in Österreich ein Hotel als ‚Anti-Homo-Haus‘ wirbt und sexuelle Orientierung mit HIV gleichsetzt – das ist absolut inakzeptabel!“ (ots)

Auf der Webseite der Pension heißt es:

In Österreich gibt es seit 1984 ein Pro-Homo-Haus. Da unsere Welt ohne Gegensätze nicht richtig funktioniert, haben wir unser Domizil 2014 zum  Anti-Homo-Haus erklärt. Nur so ist das gesellschaftspolitische Gleichgewicht hergestellt.

Die sogenannte Rosa-Lila-Villa war das Ergebnis der illegalen Besetzung eines zum Abriss bestimmten Hauses. Nach langen Verhandlungen stimmte die Stadt Wien einer 30jährigen Selbstverwaltung und Belebung des Objekts, durch den Verein „Rosa Lila Tip“ zu. Die damalige Gesetzeslage stellte aber Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts“ (§ 220 öStGB) sowie „Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht“ (§ 221 öStGB) unter Strafe. LGBT Aktivisten hatten also, mit gesetzeswidrigen Methoden und der Unterstützung von Vizebürgermeisterin Gertrude Fröhlich Sandner ein Haus und somit Steuergelder an sich gebracht. Die Renovierung des Objektes finanzierte auch zum Teil die öffentliche Hand. Gefragt wurden die Bürger nicht. Ähnlich demokratisch hat die SPÖ auch die Fristenlösung durchgeboxt.

Wir haben unsere Villa im Jahr 2012 ganz legal erworben und für die Renovierung keine staatlichen Zuschüsse beansprucht. Auch den Aufbau der Gästezimmervermietung finanzierten wir selber. Weil wir aber Homosexualität ablehnen und nichts mit AIDS oder Syphilis zu tun haben wollen, wurden wir bis 2019 von sämtlichen Buchungsplattformen gesperrt. Die LGBT Lobby hat über die Jahre gut gearbeitet, denn Firmen und Institutionen geben lieber nach, als sich Ärger einzuhandeln. Durch unwahre Darstellungen, Mobbing, ja sogar mit Gewalt wurde ein Umdenken in der Gesellschaft erreicht. Was früher als krank und abscheulich galt, ist heute salonfähig. Andersdenkende werden auf die eine oder andere Weise unschädlich gemacht. Tun das sektierische Fanatiker nicht auch so?

Quelle: https://www.m-quartier.at/anti-homo-haus.html

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