Nein zum Anti-Russlandkrieg: Der tiefe Groll der Unterdrückten gegen ihre Anglo-amerikanischen Plünderer

Fikile Mbalula / ai-generated

Die Briten und die USA als historisch größte Plünderer des Globus konnten über dreistellige Jahre zwar eine Rohstoff- und Importsause ohnegleichen hinlegen, haben den Bogen mit ihrem letzten Ziel, den russischen Bodenschätzen, aber wohl überspannt. Das zeigt sich u.a. in der Widerständigkeit vieler Regierungen der sog. Dritten Welt gegen ihre Aushebung als Vasall gegen Russland. So sind nicht nur das von den Briten traumatisierte Indien, das seinen Groll gegen die alten Besatzer auch in hundert Jahren nicht verdrängt haben dürfte, sondern auch Brasilien und das übrige Amerika südlich Texas nicht bereit, Waffen und Einsatz gegen Russland zu liefern. Ähnlich China, dem der Westen von Opiumkrieg über Boxeraufstand und Wegnahme von Hongkong und Macau bis zur Kriegerei vor seinen Küsten wenig Freude gemacht hat und das die Einvernahme gegen Russland trotz Belehrung durch aufgeblasene deutsche Fliegengewichte ablehnt.

Ein Blitzlicht im Kampf gegen die alten Bevormunder leuchtet in Südafrika auf

Aber auch im Mittleren Osten und in Afrika ist für die US-geführte Allianz gegen Russland wenig zu holen. In Südafrika wurde Fikile Mbalula, Generalsekretär des Afrikanischen Nationalkongresses, von einem britischen BBC-Journalisten gefragt, ob sein Land den russischen Präsidenten Putin, falls er käme, an den internationalen Strafgerichtshof nach Den Haag ausliefern werde. 

Darauf brach es aus dem Afrikaner heraus und er machte den BBC-Mann zur Nacktschnecke, indem er auf die juristisch freie Fahrt für britische und US-Politiker und Kriegsmörder – so seine Sicht – hinwies und fragte: „Wie viele Verbrechen hat Ihr Land im Irak begangen? Wie viele Verbrechen haben alle anderen, die heute an der Macht sind, im Irak und in Afghanistan begangen? Haben Sie sie verhaftet? Nein. Wissen Sie, Sie machen viel Lärm um Putin, anstatt sich für den Frieden zwischen der Ukraine und Russland einzusetzen. Sie haben bei der Beilegung des Krieges versagt“.

Hier zum Interview:

Solch wunderbarer Klartext ist für Briten und US-Leute stark gewöhnungsbedürftig, dürfte aber ihre Zukunft im Umgang mit der Mehrheit der Länder prägen.

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