Politische Grotesken mögen noch so ernst sein, zum zynischen Lachen laden sie dennoch ein. Da stellt sich der französische Staatspräsident und vormalige Hochfinanzler Macron vor die Nation und erklärt, warum trotz und neben Trumps Friedensinitiative weiter gegen Russland gerüstet und vorgegangen werden solle (hier).
Seine napoleonische Pariser Obereminenz haben vielleicht vergessen, dass die französischen Truppen soeben aus Afrika verjagt worden sind – von lokalen Buschkriegern mit „Bordmitteln“ (hier). Der französische Rausschmiss erinnert an die regellose Flucht der US-Amerikaner aus dem afghanischen Kabul, wo die Piloten der „großartigsten und mächtigsten Streitkräfte der Welt“ (O-Sound D. Trump) die Gase ihrer Transportmaschinen garnicht schnell genug reinschieben konnten, noch bevor das regellose Durcheinander der flüchtenden und aufgesprungenen Soldaten und Glücklichen hinten drin überhaupt angeschnallt oder gesichert und die Ladeklappe vollständig geschlossen werden konnte.
Was passierte, wenn bei einer französischen A-Rakete der Rote Knopf gedrückt würde, weiß niemand
Wenn Herr Macron jetzt mit den französischen Nuklearraketen droht, so weiß der Verfasser nicht, ob hier Slapstick angesagt wird. Denn ob die französischen Atomraketen – vom wunderbar angreifbaren Mont Ventoux aus? – auf Knopfdruck tatsächlich funktionieren würden, das weiß niemand. Der Verfasser hat ausreichend „Deux Chevaux“- Erfahrung , um große Fragezeichen an den Waffen aus denselben 1960-er Jahren Produktion anzubringen.
Am Frieden mit Russland führt – erfreulicherweise – kein Weg vorbei
Wir brauchen die goldenen 90-er Jahre des Friedens mit Russland wieder. Alles andere ist für uns Selbstkastrierung, Verarmung und letztlich Ruin. Die Profiteure sitzen anderswo. Mal Herrn Macron fragen.



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17 Antworten zu „Nein, Herr Macron: Wer gerade erst von afrikanischen Buschtruppen verjagt wurde, sollte nicht gegen Russland ziehen wollen“