NATO-Kriegslieferungen durch Österreich? – 3.474 Militärtransporte im Jahr 2024!
Wien gerät zunehmend ins Fadenkreuz der internationalen Militärlogistik – und das offenbar mit voller Zustimmung der Bundesregierung. Wie aus einer aktuellen Anfragebeantwortung des Verteidigungsministeriums hervorgeht, auf die sich die FPÖ in einer Pressemitteilung beruft, diente Österreich im Jahr 2024 erneut als Transitland für tausendeMilitärtransporte, viele davon im Zusammenhang mit dem Ukraine–Krieg.
Die nackten Zahlen sind brisant: 3.474 Landtransporte von Militärgerät rollten durch das neutrale Österreich, davon 954 allein von den USA. Zusätzlich genehmigte Verteidigungsministerin Tanner 5.580 militärische Überflüge – ebenfalls mehrheitlich durch NATO-Staaten. Und das Jahr 2025 hat gerade erst begonnen: Laut FPÖ ist ein neuer Rekord absehbar.
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker spricht von einem „dauerhaften Anschlag auf unsere Neutralität“ und fordert ein sofortiges Ende aller Militär- und Waffentransporte durch österreichisches Staatsgebiet. Für Außenpolitikerin Susanne Fürst ist klar: Wer von „Neutralität als PR-Mythos“ spricht – wie kürzlich Emil Brix von der Diplomatischen Akademie –, der tritt nicht nur die Verfassung mit Füßen, sondern hat seinen Rücktritt verdient.
Die FPÖ verlangt die Einrichtung einer „No-Transport-Zone“ für Militärtransporte in Kriegsgebiete – und damit einen klaren Schritt zurück zur gelebten, echten Neutralität. Keine NATO-Anbiederung, keine Durchfahrt für Kriegsgerät, kein Mitmarschieren im Schatten fremder Flaggen!

