Nach  Waffenlieferungen und Milliarden für bodenlose Fässer heißt es: „Der hässliche Deutsche ist zurück“

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Bild von Tobias Rehbein auf Pixabay

Deutschland zahlt Hunderte Milliarden Euro  in Richtung Süd- und Osteuropa. Es liefert – ein  Tabubruch – schwere Waffen in den von vorne herein aussichtslosen Ukrainekrieg und trägt zu vermeidbaren,  tragischen Kollateralschäden bei. Deutschland nimmt Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine auf. Und immer weiter wird das Land  angetrieben von der Nato und den osteuropäischen Ländern,  in den Krieg gegen Russland einzutreten. Das ginge schneller als manche Zeitgenossen denken, denn wenn Deutschland sich zum kriegswirksamen Nachschublager für schwere Panzer und womöglich Raketen entwickelte, müsste es bombardiert werden – das ist einfachste militärische Logik.

Der Kanzler zögert zu Recht mit der Verwickelung in den Krieg 

Es gibt erdrückend gute Gründe, sich in diesen postsowjetischen Erbfolgekrieg um eine Halbinsel mit Küstenstreifen nicht hineinziehen zu lassen. Olaf Scholz scheint einige davon zu sehen.  Der Chefredaktor der „Neuen Zürcher Zeitung“, Eric Gujer,  erkennt im Gefolge des Kanzler-Zögerns etwas Unerwartetes und schreibt am 27.5.2022, durch eine „ungeschickte Ukrainepolitik“ habe „Deutschland in Osteuropa einen erheblichen Vertrauensverlust erlitten. Das Bild des hässlichen Deutschen ist zurück. Das antideutsche Ressentiment ist verständlich…“

Das hätten wir billiger haben können

Da haut es einen um. Unser Land zahlt ohne Ende, opfert seinen Wohlstand, liefert schwere Waffen in Kriege, ruiniert seine Energieversorgung, zündet ein Schuldenfeuerwerk nach dem anderen, um anderen Ländern beizustehen  und steht am Ende – so die unabhängige Schweizer Sicht – als Land der hässlichen Deutschen da. Das hätten wir  billiger haben können.

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