Millionen Arbeitsplätze bald #futschi, aber dieser Hanswurst bleibt fes(t)t im Sattel

Peter Altmaier
Foto via flickr / Heinrich Böll Stiftung (CC BY-SA 2.0)

Sie verarschen uns und lassen sich auch noch als Retter von der Hofpresse feiern. Von jener Presse, die seit 2020 mit Millionen Zuschüssen der Bundesregierung bedacht wird und von der auch das ein oder andere Blatt auf der Begünstigtenliste des selbsternannten Messias Bill Gates steht.

Kein Job wird durch Corona verloren gehen, sagte „Wirtschaftsminister“ Peter Altmaier in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ vom 17. März 2020. Natürlich durften einige „Experten“ das Schwergewicht quer durch alle Postillen kritisieren, wohlwissend, dass ihre Worte das Ziel verfehlen und in wenigen Wochen sich niemand mehr für das Geschwätz von gestern interessieren wird. Plötzlich und unerwartet rechnet Altmaier also mit einer schweren Rezession. Längst hat Corona die ersten Jobs gefressen, aber dass es so schlimm kommen wird, das konnte doch wirklich keiner ahnen.

Altmaier wird weiter seinen Stuhl in Überbreite ausfüllen, solange die Kanzlerin ihm nicht ihr vollstes Vertrauen ausspricht. Warum lassen wir uns von solchen Hanswürsten regieren und vertrauen ihnen unsere wichtigsten Ressourcen an, die sie mit beiden Händen aus dem Fenster werfen? Warum waren die Zeitungen anlässlich seines Todes voll mit Lobeshymnen auf den Mann, der den Wählern die Rente als sicher verkaufte, obwohl die jüngste Entwicklung, die Einführung der Grundrente, seine Lebenslüge als dreistes Blendwerk entlarvte? Liegt es daran, dass wir jetzt Masken tragen und unser wahres Gesicht auf Geheiß eines bösen, alten Mannweibs verbergen? Haben wir das nicht vorher auch schon getan?

Und wer hätte jemals gedacht, dass der Plot aus des Kaisers neue Kleider in neuer Variation angewandt auf gleich mehrere Völker tatsächlich funktioniert? Wir haben nicht mehr viel Zeit, aber jeder verlorene Job, jede zerstörte Existenz, jeder neu hinzu gekommene Gescheiterte, ist einer mehr, den sie verloren haben.