Friedrich Merz dürfte als Bundeskanzler das sein, was man Unglücksraben im Fußball bescheinigt, die einen Schuss nach dem anderen versemmeln: Sie haben die Pest am Stiefel. Wann immer dieser Mann den Ball berührt, ist mit einem Schuss ins Publikum zu rechnen. Das Tor trifft er nie. Aber er richtet einen Schaden nach dem anderen an. In der Politik muss Merz sich fragen lassen, welche Gefahren seine permanente ungesicherte Großkotzerei für Deutschland bedeutet. Schon als er erklärte, Deutschland zur größten europäischen Militärmacht hochrüsten zu wollen, ist den „befreundeten“ Staaten rundum das Blut in den Adern erstarrt. Das erinnerte die Regierungschefs in Europa an Hermann Göring 1933 ff und das Echo wäre deutlich kontra Merz ausgefallen, wenn man rundum nicht auf weitere suizidale deutsche Bürgschaften und Zahlungen angewiesen wäre. So sagte man öffentlich nichts, aber selbst Trump im Weißen Haus kam auf diese Größenwahnidee des Herrn Merz kryptisch zu sprechen.
Merzens Kriegsversessenheit gegen Russland muss gestoppt werden
Als neuesten Bolzen landet Merz den Vorwurf gegen den russischen Präsidenten, er sei der „vielleicht schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit“. Damit stellt der Kanzler nicht nur den internationalen Strafgerichtshof in den Schatten, der Präsident Putin „nur“ der angeblichen Kinderentführung anklagen will, gleichzeitig aber den israelischen Ministerpräsidenten wegen Kriegsverbrechen per Strafbefehl suchen lässt, hinter dessen Politik sich Merz im Namen Deutschlands zu stellen sucht, wie die Schweizer „Weltwoche“ zutreffend feststellt (hier).
Fazit: Merz ist ein fataler Politiker, der unser Land in den Krieg mit Russland schicken will – zum dritten Mal. Es kann nicht akzeptiert werden, dass Leute, die jederzeit in die USA abhauen und uns dem Schicksal überlassen können, den Ton angeben. Deutschland wird missbraucht für einen Stellvertreterkrieg, der uns nichts anzugehen hat und in die Selbstvernichtung führt. Das lebensgefährliche Gequatsche von Leuten, die anschließend entweder das Gegenteil tun oder zurückrudern müssen, ist das Letzte, was gebraucht wird.

