Medienkampagne gegen Impfkritiker wird härter

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Die Süddeutsche Zeitung ist natürlich auch dabei, aber sie traut sich nicht ganz aus der Deckung und bleibt hinter der Bezahlschranke. Dort heißt es: Wer Impfungen verweigert, handelt unsolidarisch. Den mündigen Bürger gibt es für die Hofpresse nicht, die Politik hat offenbar bereits entschieden und will sich dem Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Söder anschließen. Das RKI assistiert und spielt den Ball zur Regierungsbank. Soll doch dort jemand ein Machtwörtchen reden. Wie schon bei der Masernimpfung spielen Fakten keine Rollen, nach denen es laut dem Robert-Koch-Institut egal ist, ob eine Herdenimmunität auf durchgemachten Infektionen oder Impfungen beruht.

Für die Pharmalobby könnte die Ausgangslage kaum besser sein. Man hat einen willigen und völlig medizinunkundigen Handlanger im Gesundheitsministerium, der zwar nicht weiß, wie man einen Mundschutz aufsetzt, aber schon gezeigt hat, dass er durchaus fähig ist, die ein oder andere Gesetzesvorlage durchzupeitschen. Die Widerspruchslösung bei der „Organspende“ kommt mit Sicherheit noch ein zweites Mal auf die Tagesordnung. Erst einmal aber ist das Geschäft mit den Impfdosen vorrangi, die dann möglichst per Zwang jedem zugute kommen sollen. Mit Geld hat das natürlich genau so wenig zu tun, wie Söders Vorwegnahme eines Diskurses mit Demokratie, aber wo leben wir denn?

Impfgegner werden schon lange mit Rechtsextremisten in eine Schublade gesteckt. Hier eine Kostprobe aus dem Jahr 2016 vom „Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen“:

Neu ist die steigende Zahl von Menschen, die bereit sind, Verschwörungstheorien Glauben zu schenken. Ob Reichsbürger, Impfgegner, Verschwörungstheoretiker oder Esoteriker, immer mehr Menschen richten sich nicht nach Evidenzen, sondern nach Gefühlen. Neben der konsumorientierten Esoterik, die nach wie vor den größten Zulauf zu verzeichnen hat, bilden sich immer wieder neue kleine Gruppen mit einer hohen Abhängigkeit der Mitglieder. Auch gibt es erschütternde Beispiele von Menschen, die abseits der Schulmedizin nach Heilungsmöglichkeiten suchen oder Menschen, die aus Glaubensgründen einen Kontaktabbruch zu den eigenen Kindern zulassen. Die großen bekannten Gemeinschaften der 80er Jahre haben eher rückläufige Mitgliederzahlen.

Ist es eigentlich noch undenkbar, dass das Gesundheitsministerium in naher Zukunft mit ähnlichen Kompetenzen ausgestattet wird wie der „Verfassungsschutz“?

 

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