/

/

Linke: Immer mehr Parteiaustritte wegen Wagenknecht

Foto: O24 / Archiv

Die Linkspartei verliert derzeit massiv an Mitgliedern. Vor allem seit der Bundestagsrede von Sahra Wagenknecht am 8. September, in der sie der Bundesregierung einen “Wirtschaftskrieg” gegen Russland vorwarf, sind die Austrittszahlen rasant gestiegen. 

“Eine solch hohe Zahl der Austritte gab es zu keinem Zeitpunkt zuvor”, erklärte die Pressestelle der Linken gegenüber dem ARD-Politikmagazin Kontraste. Zwischen 8. September und 10. Oktober habe die Partei nach einer ersten Erhebung auf Kontraste-Anfrage “mindestens 809 Mitglieder verloren”. 

Im gesamten ersten Halbjahr 2022 sind 3.578 Mitglieder aus der Partei ausgetreten. Dazu zählen aber auch Mitglieder, die verzogen, verstorben sind, oder säumig und deshalb ihre Mitgliedschaft verloren haben. 

Nach Aussage einer Stimme aus der Geschäftsstelle der Linkspartei wurden die meisten Austritte im Zusammenhang mit Sahra Wagenknecht begründet. Am 30.06.2022 hatte die Partei insgesamt 57.320 Mitglieder. Aktuellere Zahlen liegen bislang nicht vor.

Kommentare

7 Antworten

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    809 Mitglieder verloren ? Ich bin zu Tränen gerührt.

    Diese Deserteure sind bestimmt alle zu den”Nazis” von der AfD übergelaufen. TUSCH!

    Stalin würde sich vor Verzweiflung aufhängen, würde er noch leben.

    2
    1
  2. Avatar von Joeee
    Joeee

    Dann kann es ja nur besser werden, wenn diese Pseudo-Linken Kriegstreiber wieder raus sind. Schlecht ist, dass nun die Grünen mehr Zuwachs haben werden.

  3. Avatar von CC Meir
    CC Meir

    Dass diesen Saftladen ausser einigen unverbesserlichen DDR-Nostalgikern überhaupt noch jemand wählt, ist zum grossen Teil der populären Wagenknecht zu verdanken !

    Eine drastische Schrumpfung der WÄHLERSCHAFT von rund 10 auf unter 5 % begann jedenfalls, als mit der unsäglichen Susanne Hennig-Wellsow ein absoluter Charme-Bolzen das Ruder übernahm.
    Unter der “Doppelspitze” Henning-Wellsow/Wissler hörte man ausser dem Wiederkäuen kommunistischen DDR-Sprechblasen und dem Plädoyer für weitere muslimische Massenmigration wenig von der Partei, vor allem keine substanzielle Kritik am Merkel-CDU-SPD-Regime und jetzt am grünrotgelben Katastrophen-Kurs der ReGIERung, es sei denn, die Kritik kam von Wagenknecht.
    Die brillante und vernünftige Wagenknecht wurde und wird von der eigenen Partei unterminiert, schön blöd !
    Jetzt soll sie anscheinend als Sündenbock herhalten.

    https://opposition24.com/politik/der-diskrete-charme-der-ddr-oder-wie-die-linke-harakiri-begeht/

  4. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Bei der nächsten (vorgezogenen) Bundestagswahl fallen auch die Linken dem St.Nikolaus aus dem Sack ! Braucht Niemand, weg damit !

    1. Avatar von CC Meir
      CC Meir

      Ausser Wagenknecht und Lafontaine, der ja schon ausgetreten ist, sind die alle entbehrlich. Wagenknecht sollte einen eigenen Laden aufmachen: “Partei der Aufrechten”

      3
      1
      1. Avatar von Rumpelstilzchen
        Rumpelstilzchen

        Partei der aufrechten Stalinisten ? Or what ?

        1. Avatar von CC Meir
          CC Meir

          Quatsch !
          Demokratisch Gesinnte mit sozialem Gewissen als Stalinisten abzuqualifizieren ist genau so verleumderisch, wie die Etikettierung aller regierungskritischen Geister als Nazis oder Faschisten.