
Zur Rohstoffarmut unseres Landes gesellt sich seit dem Merkelismus und der Ampelzeit eine Armut an Intellekt und ein Überschuss an Zynismus, wie er – abseits 1933–45 – für unser Land beispiellos ist. Die Kombination aus beiden äußert sich in einer gefährlichen Endloskette von Zumutungen an den gesunden Menschenverstand und das Urteilsvermögen:
Von Ampelregierung, Altparteien und ihren Medien wurde in Sachen Ukrainekrieg erzählt,
- das absprachewidrige Heranrücken der Länder-zerstörenden USA, Nato und Vasallen an die russische Peripherie sei eine Friedensbewegung,
- das jahrelang wiederholte Einfliegen Tausender USA-Soldaten über den Atlantik mit schweren Waffen zu Manövern entlang der russischen Grenzen habe als Angebot zur „vertrauensvollen Zusammenarbeit“ gedient,
- das Aufstellen von Raketen in Polen, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können, sei zur Abwehr – nicht vorhandener – iranischer Raketen geschehen,
- die westliche Hochrüstung Osteuropas und der Anrainerstaaten Russlands und Weißrusslands sei für die Russen absolut unverdächtig und unbedrohlich und der russische Einmarsch in die Ukraine eine unerwartete, völlig aus der Luft gegriffene, anlasslose Aggressionshandlung gewesen,
- Waffen retteten Leben, noch mehr Waffen verkürzten sogar den Krieg und selbst Langstreckenraketen der Briten und ihre strahlende Uranmunition würden keinen Atomkrieg provozieren, da die Russen nur Bluff lieferten,
- ein Waffenstillstand sei ein „Diktatfrieden“ und ein Friedensforderer ein „Lumpenpazifist“,
- ohne ständige weitere Waffenlieferungen gebe es die Ukraine nicht mehr und die Russen stießen anschließend bis an die französischen Atlantikküste vor.
Summarisch wird dem Volk vermittelt,
- die unerträglich eskalierende Kriegs- und Einwanderungslast,
- die völlig überflüssige Energiepreisexplosion und Inflation,
- die hemmungslose Überschuldung des Staates,
- die permanente Umverteilung des deutschen Volksvermögens nach Europa und in alle Welt
- der Zinsraub an den Sparern,
- der Vermögensraub an russischen Aktien in deutschem Besitz,
- die Unbezahlbarkeit von Mieten und Wohnungen,
- das künstliche Verknappen von Gütern und Lebensmitteln,
- die Wegzensur kritischer Stimmen und der nicht von US-Heuschreckendirektoren geführten politischen Opposition,
- kurzum: unser wirtschaftlicher und intellektueller Ruin auf dem Boden der medialen Volksverblödung diene höheren Zielen wie Freiheit und Weltklima und sei damit geboten.
Um den Weg dorthin möglichst unumkehrbar zu machen, wollen die Altparteien die Bundestags-Wahlperioden von vier auf fünf Jahre verlängern und die Wähler raushalten.
Kann man etwas tun?
Die Aussichten, etwas grundlegend zu ändern, sind bescheiden. Der deutsche Wähler ist zu fünf Sechsteln nicht gewillt, den politisch Handelnden in den Arm zu fallen. Deutschland marschiert in potentiell tödlichen Existenzfragen traditionell bis zum Anschlag in die einmal vorgegebene Richtung. Ob das schon wieder Stalingrad sein wird, kann mancher Spitzenregent wohl nicht beantworten, weil er sich an den Unterricht zum Thema Stalingrad 1943 nicht mehr erinnern kann.


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11 Kommentare zu „Lassen wir uns weiter für dumm verkaufen und torkeln wie 1914 in den 3. Weltkrieg?“