Christine Lagarde / Screenshot Youtube EZB Presse

Lagarde warnt vor Handelskriegen – digitaler Euro als Ausweg

Der digitale Euro steht vor der Tür. Die Vorbereitungsphase soll im Oktober 2025 abgeschlossen sein, der genaue Starttermin steht allerdings trotz anders lautender Meldungen noch nicht fest. Derweil wird die verdeckte Währungsreform immer notwendiger, wie jüngste Meldungen vermuten lassen.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnt vor wirtschaftlichen Schocks durch zunehmende globale Handelskonflikte. Protektionistische Maßnahmen könnten Lieferketten stören und Inflationsdruck erzeugen. Der Euro verliert im Zuge dieser Unsicherheiten weiter an Wert (ntv). Die Warnung Lagardes fällt in eine Phase wachsender wirtschaftlicher Risiken, in der auch geldpolitische Instrumente der EZB stärker unter Druck geraten.

Mit dem Trick, den E-Euro neben dem regulären Euro einzuführen, würde quasi die Geldmenge ausgeweitet, ohne dass man das explizit so sagen müsste. Mit verschiedenen Angeboten wie zum Beispiel günstigeren Preisen, wenn man mit digitalen Euro bezahlt, ähnlich wie es Discounter mit der Nutzung ihrer Apps halten, ließen sich die Verbraucher schnell vom Gebrauch der neuen Währung überzeugen.

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