Kriegswirtschaft: Vom Autobau zur Panzer-Fabrik

Mitarbeiter von Continental, die nicht mehr benötigt werden, können zu Rheinmetall wechseln, was auf einen innovativen Deal zwischen den Firmen zurückgeht, jubelt die Kriegstreiberpresse. Ohne Sozialpläne oder die Arbeitsagentur sollen Fachkräfte von Continental nahtlos zu Rheinmetall übergehen, wo dringend Mitarbeiter gesucht werden.

Wer sich fragt, warum Friedensbemühungen wie die des ungarischen Premierministers so harsch niedergebügelt werden, findet hier die Antwort. Deutschland stellt wieder einmal auf Kriegswirtschaft um.

Etwas ähnliches ging mit dem sogenannten Feder-Bosch-Abkommen schon einmal in die Hose. Dieser Benzinvertrag von 1933 zwischen der I.G. Farben und dem Deutschen Reich verpflichtete die I.G. Farben, in den Leunawerken bis Ende 1935 mindestens 300.000 Tonnen synthetisches Benzin zu produzieren, während der Staat Wirtschaftlichkeitsgarantien übernahm. Der wirtschaftlich desaströse Vertrag lief zehn Jahre und wurde von Gottfried Feder und Carl Bosch unterzeichnet. Bis heute gibt es keine Möglichkeit, synthetisches Benzin günstiger als herkömmliches zu produzieren.

Kriegswirtschaft kommt am Ende immer dem ganzen Volk teuer zu stehen.


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Kommentare

4 Antworten zu „Kriegswirtschaft: Vom Autobau zur Panzer-Fabrik“

  1. Rumpelstilzchen

    Noch teurer kommt dem Volk der Krieg zu stehen, in den es regelmäßig mit schlafwandlerischer Unbekümmertheit hineinwankt bzw. von korrupten und bösartigen Polit-Schurken apathisch hineinmanövrieren läßt.

  2. Hätte der Autor mal bei WIKIPEDIA nachgeschlagen, wäre ihm die Offenbarung seiner Dummheit erspart geblieben.

  3. Stiller Leser

    Es ging nie um Wirtschaftlichkeit.
    Das Deutsche Reich war bekanntlich (außer Braunkohle) ein rohstoffarmes Land. Schon vor dem Weltkrieg I gab es Bestrebungen Kohle zu verflüssigen um daraus Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren herzustellen.
    Aus den Lehren mit der Blockade und der allgemeinen Motorisierung mußte der NS-Staat mit einem Ölembargo zu rechen. Mal recherchieren wer Dtschl. bereits 1933 den Krieg erklärt hatte.

    Das Fischer-Tropsch-Verfahren wird meines Wissens noch immer in Südafrika angewendet.

  4. Ralf.Michael

    Wie wäre es mit gepanzerten Rollatoren ? Grosskalibrig bewaffnet mit Links und Rechts je einem Raketenwerfer ? Panzer sind doch Out, aber sowas von ! Und, nebenbei haben wir viel zu viele teure Pensionäre. Da könnte man mit einer kleinen Handvoll ein ganzes Land zu Fall bringen ?