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Kriegswirtschaft: Vom Autobau zur Panzer-Fabrik

Mitarbeiter von Continental, die nicht mehr benötigt werden, können zu Rheinmetall wechseln, was auf einen innovativen Deal zwischen den Firmen zurückgeht, jubelt die Kriegstreiberpresse. Ohne Sozialpläne oder die Arbeitsagentur sollen Fachkräfte von Continental nahtlos zu Rheinmetall übergehen, wo dringend Mitarbeiter gesucht werden.

Wer sich fragt, warum Friedensbemühungen wie die des ungarischen Premierministers so harsch niedergebügelt werden, findet hier die Antwort. Deutschland stellt wieder einmal auf Kriegswirtschaft um.

Etwas ähnliches ging mit dem sogenannten Feder-Bosch-Abkommen schon einmal in die Hose. Dieser Benzinvertrag von 1933 zwischen der I.G. Farben und dem Deutschen Reich verpflichtete die I.G. Farben, in den Leunawerken bis Ende 1935 mindestens 300.000 Tonnen synthetisches Benzin zu produzieren, während der Staat Wirtschaftlichkeitsgarantien übernahm. Der wirtschaftlich desaströse Vertrag lief zehn Jahre und wurde von Gottfried Feder und Carl Bosch unterzeichnet. Bis heute gibt es keine Möglichkeit, synthetisches Benzin günstiger als herkömmliches zu produzieren.

Kriegswirtschaft kommt am Ende immer dem ganzen Volk teuer zu stehen.

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