Unter dem Schlagwort „Sicherheit“ betreibt die sogenannte Soldatsein Community unverhohlene Kriegspropaganda. In einer Veröffentlichung vom 12.01.2026 wird der Soldatenberuf als moralische Pflicht dargestellt – exakt in dem Moment, in dem NATO-Staaten immer tiefer in den Ukraine–Krieg verstrickt sind, Milliarden in Aufrüstung pumpen und die Rückkehr der Wehrpflicht offen diskutiert wird.
Der Text ist kein harmloser Erfahrungsbericht, sondern ein Propagandastück im Gleichschritt mit der aktuellen NATO-Linie. Globale Spannungen werden als naturgegeben dargestellt, politische Verantwortung wird ausgeblendet, Diplomatie kommt nicht vor. Stattdessen wird suggeriert, militärische Stärke sei alternativlos – und wer das hinterfragt, gefährde angeblich die Sicherheit aller.
Besonders zynisch ist die systematische Verharmlosung des Krieges. Vom Sterben an der Front, von verstümmelten Körpern, Traumata und zerrissenen Familien ist keine Rede. Der Ukraine-Krieg taucht nur indirekt auf, wirkt aber wie der unsichtbare Elefant im Raum: Er liefert die perfekte Rechtfertigung für Aufrüstung, Eskalation und die mentale Vorbereitung einer ganzen Gesellschaft auf den nächsten großen Konflikt.
Wenn von „Verantwortung“ und „schnellem Handeln unter Druck“ gesprochen wird, ist in Wahrheit blinder Gehorsam gemeint. Junge Menschen sollen lernen, Befehle nicht zu hinterfragen, sondern auszuführen – notfalls bis zum eigenen Tod. Genau so entsteht das, was politische Strategen euphemistisch „Verteidigungsfähigkeit“ nennen und Kritiker seit jeher beim Namen nennen: Kanonenfutter.
Auch die zunehmende Militarisierung des Inlandes wird gezielt normalisiert. Soldaten bei Hochwasser, Pandemie oder Infrastruktur – alles soll als selbstverständlich gelten. Der Übergang von ziviler Gesellschaft zu militärisch durchdrungenem Alltag wird nicht diskutiert, sondern stillschweigend vorbereitet. Wer heute beim Sandsack hilft, soll morgen ohne Widerstand an die Front geschickt werden.
Auffällig ist zudem, was komplett fehlt: jede kritische Auseinandersetzung mit der NATO-Osterweiterung, mit westlichen Eskalationsstrategien oder mit der Frage, warum immer neue Waffenlieferungen angeblich Frieden schaffen sollen. Stattdessen wird ein Weltbild präsentiert, in dem Aufrüstung als Tugend gilt und Krieg als unausweichliche Realität akzeptiert werden muss.
Diese Art von Kriegsrhetorik ist brandgefährlich. Sie emotionalisiert, vereinfacht und verschiebt die moralischen Maßstäbe. Am Ende steht nicht Sicherheit, sondern die Vorbereitung einer Generation darauf, geopolitische Machtspiele mit dem eigenen Leben zu bezahlen.
Quelle: Pressemitteilung der Soldatsein Community vom 12.01.2026.



Kommentare
4 Antworten zu „Krieg als Berufung: Wie NATO-Propaganda junge Deutsche wieder zu Kanonenfutter machen soll“
Echt jetzt ? Moralische Verpflichtung ? Für nichtexistente Begriffe wie Heimat u. Volk ? Oder ein Phantasie-Vaterland ? Gibt es nicht mehr, und dafür sein Leben riskieren ? Man wird Euch dazu beide Mittel zeigen, nicht nur Einen.
wollt ihr den totalen krieg ihr natovollidioten… dann geht selber hin… die ersten 2000 natobeamte werden erschossen und schon will keiner mehr der natovolldeppen kriegspielen… los gehts ihr politdioten….dreschflegel und heugabel nichtl vergessen…. solltet euch ja wenigsten 10 sekunden kampfbereit zeigen fürs ard und zdf….den rest werden wir dann in sekundenschnelle vergessen…
Das fast schon ulkige an diesen Versuchen der Militarisierung ist der Rückgriff auf Ideale und Grundwerte, die sämtlichst bis unlängst erfolgreich bis zur kompletten Entleerung ausgehöhlt, gar bekämpft oder als „Nazi“ diffamiert worden sind.
Angefangen bei „Freiheit“, die 2020/21 im Corona-Faschismus als „vulgär“ angefeindet, über den komplett geleerten Nationen- und Volksbegriff bis hin zu der neuerdings idealisierten Anwendung (militärischer) Gewalt, die bis gerade noch in jeder Form als toxisch-männlich galt.
Nur funktioniert halt eine ideologische adhoc-180°-Wende nur bei ohnedies schon hirntoten „Linken“ ohne Realitätsbezug, die aber für ernsthaften Kriegsdienst eh nicht zu gebrauchen sind. Das eigentlich avisierte Zielpublikum dieser Propaganda dürfte sich hingegen nach langjähriger erfolgter Hirnwäsche nun entweder veräppelt vorkommen oder gar für dumm verkauft.
Und wo die Hirnwäsche nicht erfolgreich war, wird diese primitive Propaganda dort schon gar nicht erfolgreich ankommen.
Und man hat keine Lust, irgendwelche Vorhoefe von irgendwelchen Großmächten mit unseren Steuergeldern zu finanzieren, für irgendwelche,die glauben die Erleuchteten zu sein,Krieg spielen zu müssen,ihre Heiligen und Weltweit 🔪🔪🔪🔨 verursachen… Kippt ne (eine) Pulle Rum rein, vielleicht sehen die dann klarer.😡 Ich schmeiß hier auch nicht Taur(i)us in der Landschaft Rum,eh schon versaut mit Windkrafträdern,CO2 Ablass,Gangster 🔪🔪🔪🔨