Angreifer der Klima-Initiative „Letzte Generation“ haben an mehreren deutschen Flughäfen den Flugverkehr auf gefährliche Weise lahm gelegt. Betroffen sind die Standorte Berlin-Brandenburg, Stuttgart, Nürnberg und Köln-Bonn ein. Die Öko-Terroristen trugen orange Warnwesten und zeigten Banner mit den Aufschriften „Oil kills“ und „Sign the treaty“.
Der Polizeibericht aus Nürnberg spiegelt die gewollte Hilflosigkeit der Behörden wieder:
Am Donnerstagmorgen verschafften sich zwei Aktivistinnen (28, 24) Zutritt zum Gelände des Airports Nürnberg und klebten sich auf einem Rollweg fest. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Die beiden Personen drangen gegen 05:30 Uhr im Bereich der Rathsbergerstraße in den Innenbereich des Flughafengeländes ein und klebten sich auf einem Rollweg (Zubringer zur Start- und Landebahn) fest. Der Flugbetrieb musste unmittelbar eingestellt werden.
Nachdem die Flughafenfeuerwehr die angeklebten Hände ablöste, verbrachten Einsatzkräfte der Polizei die Aktivistinnen zur Wache der Grenzpolizeiinspektion. Der Flugbetrieb konnte im Anschluss nach weniger als 1,5 Stunden wieder aufgenommen werden.
Ersten Ermittlungen zur Folge dürften sich die Tatverdächtigen über ein Loch im Außenzaun Zutritt zu dem Gelände verschafft haben. Entsprechendes Werkzeug wurde vor Ort aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat zwischenzeitlich das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernommen.



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