Keine Satire: Auschwitz als Playmobil

Screenshot „History Art“ Video

Der Künstler behauptet, mit seinem Kunstwerk Kindern den Schrecken von Auschwitz auf schonende Weise nahebringen zu wollen. Über Geschmack lässt sich streiten, über Menschenverachtung nicht.

Hier ein Werbevideo dazu:

Pressetext:

Zum Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, die am 27. Januar vor 77 Jahren stattfand, schuf der Amsterdamer Künstler Ben Mechanicus (4. Mai 1963) ein zeitgenössisches Kunstwerk. Indem er Spielzeugfiguren von Playmobil in einem Animationsvideo verwendet, möchte er jüngeren Generationen zeigen, was dort während des Krieges geschah, ohne die Bilder zu grausam zu gestalten.

„Alle Fotos und Videos aus dieser Zeit sind schwarz-weiß oder körnig. Die heutige Generation mit ihren Smartphones und ihrer Videokultur hat damit nichts mehr zu tun. Mit dieser Animation wollte ich etwas Visuelles und Beeindruckendes für alle Altersgruppen schaffen“, sagt Ben Mechanicus. „Ich zeige den gesamten mechanischen Prozess der Ausrottung einer Rasse, so wie er war. So etwas gibt es für junge Menschen noch nicht.“

Der kurze Animationsfilm schildert in aller Stille die unsägliche Geschichte der Opfer, die von den Nazis systematisch ermordet wurden. Von der Anreise mit dem Zug, über das Abstellen des Gepäcks bis hin zum Haareschneiden und Entkleiden. Dann das Einsperren in die Gaskammer, die Vergasung, die Beseitigung und Verbrennung der Leichen und sogar das Ziehen der Goldzähne. Trotz der Spielzeugfiguren wirken die Gewalt, die Hinrichtungen durch Erschießungskommando und Galgen immer noch erschreckend.

Mechanicus hat sein Werk dem Rijksmuseum angeboten. Obwohl das Museum keine zeitgenössische Kunst sammelt, war der Kurator für das 20. Jahrhundert, Harm Stevens, dennoch beeindruckt. Er nennt die Geschichtskunst „eine grausame Erfahrung“.

Nach Ansicht von Mechanicus hat ein Künstler eine wichtige, ausdrucksstarke Rolle in sozialer Hinsicht. „Alle meine Ideen, alle meine gesellschaftlichen Visionen dieser Zeit setze ich in Kunstwerke um, die eine Interaktion um den Kern des Werks herum erzeugen“, sagt er.

In einem früheren Werk wie „The nine of why“ beschämte er Gewalt, Krieg, Wut und Hass, in seinem Werk „The right to exist“ anonyme Samenspender. „Eine wahnsinnige Tat“, sagt er. „Wie kann man jemandem die Hälfte seiner Existenz vorenthalten, in Vergangenheit und Gegenwart?“

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. Von den 1,3 Millionen Menschen, die dorthin deportiert wurden, starben etwa 1,1 Millionen. Der Befreiung wird in der ganzen Welt gedacht. 

4 Kommentare

  1. Um Gottes Willen!!! Das ist ja furchtbar!!! Ist das wirklich echt? Von wegen „schonend“. Bin fassungslos 😭 Das schlägt mir auf den Magen! Auch ich (Jg. 65) wurde in der Schule in fast jedem Fach und bei jeder Gelegenheit mit diesem Thema konfrontiert, obwohl immer behauptet wurde, es würde zu wenig behandelt. Aber das geht echt zu weit!

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  2. Man kennt diese Sorte von „Künstlern“ ja zur Genüge, z.B. vom „Zentrum für polit. Schönheit“.

    Der eigentliche Zweck dieser Aktionen ist nichts als blanker Hass auf alles Deutsche, und Ausdruck linksextremistisch-pathologischer Bösartigkeit im Mäntelchen der „Kunst“, bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

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  3. Inhaftiert diese Hersteller. Hunger und Steine schleppen soll sie lehren.
    Wahrscheinlich sollen die Kleinen das Verwahren von denkenden Menschen, sogenannten Impfgegnern, gleich mit spielen. Das klappt zuverlässig, wenn sie in der Tagesschau immer wieder hören-Wir müssen endlich etwas gegen die Impfleugner unternehmen. –

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  4. Vielleicht sollte man mal etwas Vergleichbares gestalten, um den Kindern das Schicksal der über 100 Millionen Todesopfer des Marxismus nahezubringen – z.B. einen Teppich mit über 100 Quadratmetern, wobei jeder Quadratmillimeter ein menschliches Wesen repräsentiert , dem die Marxisten einen Platz unter der Erde verschafft haben!

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