Keine Atempause!

Frankfurt +++ Berlin +++ Dresden +++ Leipzig +++

Putin muss liefern, der Westen soll zittern. Nach der Preisexplosion wird es auch richtig krachen, die Einschläge kommen näher, die Luft wird dünner, aber das reicht noch nicht.

Wo bekommt man die aktuelle Stimmung besser mit, als an der Tankstelle? Die Spritpreise sorgen für Panik, die Leute tanken täglich nach, obwohl der Tank noch lange nicht leer ist. Wie hoch ist die Ersparnis, wenn man 10 – 15 Liter ordert und der Preisanstieg 25- 30 Cent beträgt? Also: 0,3 Euro mal 15 Liter = satte 4,50 Euro. Dafür kriegt man nicht mal ein Pfund Kaffee oder eine Schachtel Kippen. Nach dem gemeinsamen Aufreger mit dem Kassierer über die hohen Preise, natürlich mit ordentlich sitzender Maske, dem gleichzeitig verbundenen Kauf der BILD-Zeitung geht es dann in die Waschstraße. Das Auto ist dreckig, weil Samstag ist. Zu sehen ist eigentlich nichts, bei niemandem in der Schlange, denen es nicht schnell genug geht, dass der Vordermann nach Beendigung des Waschprogramms ausparkt. Musste der denn wieder das unsäglich lange Felgenwaschprogramm buchen, dieser Angeber?

Da sind die Russen inzwischen besser dran als wir. IKEA ist geschlossen, nicht KULT sondern KACKE, McDonalds hat aufgehört die Jugend mit Junkfood zu vergiften und NETFLIX verhängt Fernsehverbot für alle. Das soll eine Strafe sein?

Wo war ich stehen geblieben? Putin muss liefern. Genau. Gegenüber dem Westen braucht er nicht weiter taktieren, er darf es sich nur nicht mit China verscherzen. Wenn er versagt – und das wird er auf lange Sicht in jedem Falle – schluckt das Reich der Mitte Russland als Juniorpartner, das dann keinen starken Präsidenten mehr braucht – nur eine Marionettenregierung. Bis dahin stehen die Zeichen auf Eskalation. Die Bevölkerungen der Kriegsgegner müssen in Angst und Schrecken versetzt werden. Und dabei darf es nicht bleiben, es muss Blut fließen, damit sie gefügig werden und jede noch so üble Lösung als Ausweg akzeptieren. Geht die Rechnung auf oder können wir dagegen halten? Bange machen gilt zwar nicht, aber die Schrecken des Krieges, die Verbrechen, das Unrecht, das entsetzliche Morden auf allen Seiten einfach zu ignorieren, mag zwar verständlich sein, ist aber so ziemlich das dümmste Verhaltensmuster, das man an den Tag legen kann. Dieses Mal ist die Lage ernst, blutiger Ernst. Nicht im Irak, nicht am Hindukush oder auf dem Balkan, sondern hier bei uns und mitten unter uns.

3 Kommentare

  1. Eigenartiger Text, mischt Wahrheit und blanken Unsinn wild durcheinander. Provokation? Satire? Vollrausch? Oder kann das weg?

  2. Herr van de Rydt, kommt mir bekannt vor…könnte von Donovan sein ?

    Let me tell you the story of a soldier named Iwan
    Went out to fight the good fight in the UIkraninian

    Vielleicht gibt es bei den Russkies ja auchmal eine „Stoppt den Kieg“ Bewegung
    wie einst „Ami`s raus aus Vietnam “ ! Ich glaube aber eher nicht.

    1. Die Frage ist doch: Welche gottverdammte ALTERNATIVE hatte Russland, wenn es nicht endgültig zermalmt werden wollte, als diesen FUCKING Befreiungsschlag ?

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