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Jeder zweite Deutsche fürchtet Inflation mehr als den Krieg

Die durch Inflation ausgelösten Sorgen haben in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Inzwischen zählt jeder zweite Bundesbürger (49%) die steigenden Preise zu den drei größten persönlichen Sorgen, 5 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Das ergab die jüngste Erhebung der monatlich in 29 Ländern durchgeführten Studie “What Worries the World” des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Zum Vergleich: Vor genau einem Jahr besorgte die Inflation hierzulande gerade einmal 12 Prozent der Befragten. Auch weltweit (40%) nimmt das steigende Preisniveau bereits zum sechsten Mal in Folge den ersten Rang auf der Liste der größten Sorgen der Menschen ein. 

Auf den Plätzen zwei und drei der Sorgenskala der Deutschen folgen die Angst vor Armut und sozialer Ungleichheit (38% | +3% im Vgl. zum Vormonat) und die Sorge vor den Folgen des Klimawandels (33% | +1). 

Kriegs- und Corona-Angst auf neuem Tiefststand

Während die Sorgen vor Inflation und Armut stark ansteigen, nimmt die Angst vor militärischen Konflikten und COVID-19 kontinuierlich ab. Im Mai dieses Jahres waren kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Nationen noch klar die größte Sorge der Deutschen (41%). In der aktuellen Umfrage plagt nur noch jeden Vierten (25% | -2) diese Angst. Die Corona-Sorgen haben hierzulande ebenfalls einen neuen Tiefststand erreicht: Nur noch 17 Prozent (-5) der Deutschen zählen das Coronavirus derzeit zu den größten Sorgen im eigenen Land. Im Dezember 2021 gab noch mehr als die Hälfte der Bundesbürger (51%) COVID-19 als eine ihrer Top-Sorgen an. 

Keine Sorge vor Jobverlust trotz Inflation

Auffällig ist, dass die grassierende Sorge der Deutschen vor Inflation und Armut beinahe alle anderen Themen zu überdecken scheint. Denn nicht nur die Kriegs- und Corona-Sorgen befinden sich derzeit auf einem neuem Rekordtief, auch andere Problemfelder bewegen die Menschen in Deutschland heute deutlich weniger als in der Vergangenheit. Momentan befinden sich die Themen Einwanderungskontrolle (16%), Kriminalität und Gewalt (13%), Arbeitslosigkeit (7%) und Terrorismus (5%) auf der Sorgenskala der Deutschen allesamt auf dem niedrigsten Stand seit mindestens sieben Jahren. 

Kommentare

3 Antworten

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Sie werden NICHTS mehr besitzen und – trotzdem – glücklich sein.

    Bald ist es soweit, bei der exponentiell ansteigenden und vorsätzlich herbeigeführten Inflation (= Enteignung der Bürger und zugleich Bereicherung des Staates mit kriminellen Methoden)

  2. Avatar von Mikey
    Mikey

    OT:
    Es wundert einen ja nix mehr… aber es ist schon sagenhaft…
    https://speerspitzedeswiderstands.wordpress.com/2022/10/06/weibische-desertion/
    “””
    Weibische Desertion
    Die beiden Polizistinnen, die damals in Hagen ihre Kollegen im Einsatz im Stich gelassen haben, weil ihnen ein paar Kugeln um die Ohren flogen, waren im November zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden, was die Entlassung aus dem Polizeidienst bedeutete. Natürlich gingen sie in Berufung und haben nun ein milderes Urteil (vier Monate) erwirken können, was die Tür zurück in den Dienst für sie wieder öffnet.
    […]
    “””

  3. Avatar von Tjalfi
    Tjalfi

    Daß die Geldsack – Angst in Dodoland alles andere dominiert, ist bei einem Volk, in dem ängstliche, überernährte Spießer und Feiglinge den Ton angeben, auch nicht verwunderlich.