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JD Vance vertritt den ermordeten Charlie Kirk

Charlie Kirk war nicht nur ein politischer Aktivist, sondern die Stimme eines der einflussreichsten konservativen Medienprojekte in den USA. The Charlie Kirk Show wurde täglich ausgestrahlt, lief drei Stunden am Tag und erreichte zuletzt über 20 Millionen Zuhörer pro Monat. Damit war er einer der meistgehörten konservativen Podcaster des Landes.

Dieses Mikrofon ist nun verstummt. In die Lücke trat am 15. September einmalig US-Außenminister JD Vance: Er übernahm Charlies Podcast – nicht als Entertainer, sondern als Weggefährte. Seine Worte klingen weniger nach Trauerrede, mehr nach Pflichtbewusstsein und staatsmännischem Ton. Wer das Original auf YouTube hört, stellt rasch fest: Vance spricht nüchtern, fast formell. Gerade deshalb ist es wichtig, den Text unverfälscht wiederzugeben.

Übersetzung der Ansprache von JD Vance:

Hallo zusammen, JD Vance hier, live aus meinem Büro im Gebäudekomplex des Weißen Hauses. Ich sitze heute am Mikrofon für jemanden, den man eigentlich nicht ersetzen kann – aber ich werde mein Bestes geben. Für meinen lieben Freund, den großartigen Charlie Kirk.

Die letzten Tage waren unglaublich schwer für unser Land. Schwer für mich, für meine Familie, für die vielen Menschen hier im Haus, die Charlie kannten und liebten. Am schwersten natürlich für seine Frau Erika und ihre beiden wunderbaren Kinder.

Eines ist klar: Jeder einzelne hier schuldet Charlie etwas. Er war ein fröhlicher Kämpfer für unser Land. Er liebte Amerika. Er widmete sich unermüdlich dem Ziel, unser Land besser zu machen. Er war entscheidend daran beteiligt, Donald Trump ins Präsidentenamt zu bringen – und auch mich ins Amt des Vizepräsidenten. So vieles von unserem Erfolg in den letzten sieben Monaten verdanken wir seinem Einsatz, seiner Arbeit, seiner Unterstützung und seiner Freundschaft.

Ich glaube nicht, dass ich allein bin, wenn ich sage: Charlie war der klügste politische Stratege, den ich je getroffen habe. Jeder kannte ihn als furchtlosen Debattierer, der die konservative Botschaft in feindliche Räume trug und junge Menschen inspirierte, Mut zu fassen. Und vielen dieser jungen Amerikaner wurde in den letzten Tagen bewusst: Charlie war für sie da, wenn andere es nicht waren. Wenn sie Angst hatten, ihre Meinung zu sagen. Wenn sie fürchteten, was Professoren über sie sagen würden. Wenn sie Sorge hatten, von Gleichaltrigen niedergebrüllt zu werden. Charlie war da und zeigte ihnen: Ihr könnt mutig sein, ihr könnt euch trauen.

Charlie war ein Visionär. Eine Lichtgestalt. Er brachte Menschen zusammen. Er lehrte sie nicht nur, wie man spricht, oder was man sagt. Er schuf ein soziales Netzwerk für eine ganze Generation junger Leute. Ich kenne Menschen, die bei TPUSA ihre Ehepartner kennengelernt haben, die dort ihre Trauzeugen gefunden haben. Weil es eben nicht nur darum geht, die eigene Meinung zu äußern. Es geht auch darum, Freunde fürs Leben zu finden, Netzwerke aufzubauen – Netzwerke, die eine Wahl gewinnen und heute unsere Regierung mittragen.

Natürlich müssen wir sicherstellen, dass der Mörder zur Rechenschaft gezogen wird. Und wir müssen über diese zerstörerische Bewegung des Linksextremismus sprechen, die in den letzten Jahren gewachsen ist und, wie ich glaube, ein Teil des Grundes für Charlies Tod durch die Kugel eines Attentäters war. Wir werden darüber sprechen, wie man das stoppt, wie man echte Einheit schafft. Echte Einheit entsteht nur, wenn wir die Wahrheit sagen – und jeder weiß, dass er seine Meinung äußern darf, ohne von einer Mörderkugel zum Schweigen gebracht zu werden.

Wir werden all das heute besprechen, mit Freunden von Charlie, mit Leuten aus der Administration, mit Menschen, die ihn kannten. Vor einigen Monaten wurde Charlie in einem Podcast gefragt, wie er erinnert werden wolle, falls er einmal sterben sollte. Seine Antwort: „Ich möchte für meinen Mut erinnert werden. Für meinen Glauben. Das ist das Wichtigste – mein Glaube.“

Und das war Charlie. In diesem dunklen Moment für unser Land ist das wohl die größte Lehre, die wir von ihm mitnehmen können: Glauben haben. Glauben an den Herrn. Mut haben, wie Charlie mutig war. Mutig sein in dem, was wir tun, um Gott zu ehren.


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