Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Zeitraum von Januar bis November 2024 deutlich gestiegen. Laut einer Antwort der Bundesregierung (Drucksache 20/15115) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion wurden insgesamt 20.021 Unternehmensinsolvenzen registriert. Die Bundesregierung führt diesen Anstieg in erster Linie auf die gedämpfte „gesamtwirtschaftliche Entwicklung“ sowie auf Nachwirkungen vergangener Krisen zurück.
Besonders betont werden in der Antwort „Nachholeffekte aus der Corona-Zeit“, in der zahlreiche Sonderregelungen Insolvenzen zunächst hinausgezögert hatten. Diese Regelungen liefen mittlerweile aus, was nun zu einem spürbaren Anstieg führe.
Die Bundesregierung widerspricht zudem der Darstellung der AfD-Fraktion, wonach der sogenannte Erfüllungsaufwand für Unternehmen gestiegen sei. Vielmehr sei dieser im Berichtszeitraum 2023/2024 gesunken – vor allem aufgrund von Maßnahmen aus dem Meseberger Entlastungspaket, das Unternehmen mit jährlich rund 3,5 Milliarden Euro entlaste.





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8 Antworten zu „Insolvenzen: Über 20.000 Unternehmen #futschi – so lügt sich die Regierung aus der Verantwortung“