In Grazer Kindergärten können Eltern bei der Anmeldung ihrer Kinder aus sechs Geschlechtern wählen, darunter „männlich“, „weiblich“, „divers“, „inter“, „offen“ und „keine Angabe“. Wie die Krone berichtet, sorgt das für große Aufregung in Eltern-Gruppen, da viele damit den Höhepunkt der Geschlechterdebatte sehen und verwirrt sind.
ÖVP-Stadtrat Kurt Hohensinner kritisiert die Aufnahme von Geschlecht im amtlichen Datenformular für Kinderbetreuungseinrichtungen und betont, dass biologisch zwei Geschlechter existieren. Trotz der gesetzlichen Änderungen seit 2022 wurde in Graz kein alternatives Geschlecht für Kinder angegeben. Hohensinner sieht die Geschlechterfrage in diesem frühen Alter als irrelevant und unangebracht. Die Regelung folge einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs von 2018, versucht er die Debatte zu beruhigen.
Und dann folgt die typische „Wir tun nur unsere Pflicht Ausrede“:
„Deshalb machen die sechs Optionen auch Sinn“, ist Helmut Schmalenberg, Leiter der Präsidialabteilung, überzeugt. „Wir halten uns damit an das, was der Bundesgesetzgeber vorgibt.“
Heißt übersetzt: „Wenn der Gesetzgeber will, dass wir uns zum Trottel degradieren, dann machen wir das und treten untertänigst nach unten auf die Kleinsten!“



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5 Antworten zu „Irrsinn in Grazer Kindergärten: Sechs Geschlechter zur Auswahl!“