Iran verurteilt Homo-Aktivistinnen – Schweigen im Walde

Glückwunsch-August Steinmeier, Kopftuch-Claudia und die gesamte linksgrüne Mischpoke sowie die sogenannte Presse schweigen zu den neuesten Todesurteilen im Iran. Die Aktivistinnen Zahra Sedighi Hamedani (31) sowie Ilham Choodbar (24) wurden laut iranischen Nachrichtenmeldungen vor einem Revolutionsgericht in Urmia zum Tode verurteilt.

Eine Abfrage deutschsprachiger Medien ergab kein einziges Ergebnis bei den Leitmedien. Lediglich bei Amnesty International findet man Hintergrundinformationen zu einer der beiden Verurteilten.

Seit dem 27. Oktober 2021 wird die iranische, gender-nonkonforme Menschenrechtsverteidigern Zahra Sedighi-Hamadani, auch bekannt als Sareh, willkürlich im Zentralgefängnis der Stadt Urmia festgehalten. Grund dafür ist ihre tatsächliche oder vermeintliche sexuelle Orientierung und ihre Geschlechtsidentität sowie ihre Beiträge zur Verteidigung von LGBTI-Rechten in den Sozialen Medien. Die Behörden misshandelten sie und drohten, sie aufgrund der „Förderung von Verdorbenheit auf Erden“ zu verurteilen.

Amnesty International
Screenshot Google News Suche 22:00 Uhr MEZ , 5. September 2022

Wo bleibt der Aufschrei, wenn die Gefahr für sexuelle Minderheiten wieder einmal nicht von rechts kommt?

Brandaktuell ist dieser Fall, den die BILD zunächst schamlos zum Russenhass ausgenutzt hat. Plötzlich tut man so, als habe man von Anfang an auf der „richtigen Seite“ gestanden. Pfui!

Ein Kommentar

  1. Hätte die AfD diese HOMOS verurteilt, wäre ein Empörungs-Tsunami durch die mediale Zone gerauscht.

    Faschisten halten eben – auch international – im Wege gelebter „Solidarität“ zusammen. Das macht den Unterschied.

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