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Vietnam – Irak – Libyen – Syrien – Ukraine: Hört der Westen erst auf, wenn alles kaputt ist?

war destruction in ukrainian city
Photo by Алесь Усцінаў on Pexels.com

Die neuen und immer schwereren Waffen, die jetzt an die Ukraine geliefert werden, haben ein riesiges Zerstörungspotential, das sämtlich auf ukrainschem Boden zur Detonation gebracht werden wird. Dazu addiert sich das gegnerische Explosionsmaterial in ähnlicher Menge. Zerstört werden damit nicht nur Militäreinrichtungen, sondern auch Städte und Wohngebiete. Ein Blick auf die Stadt Mariupol zeigt, was in den künftigen Kampfgebieten bevorsteht.

Die Chronik US- und westlicher Waffenlieferungen zeigt eine erfolglose Spur von Tod und Verwüstung

Wann immer die USA und ihre Koalitionen sich seit dem 2. Weltkrieg in Auseinandersetzungen eingemischt haben, sei es, dass sie Regierungen, „gemäßigte Rebellen“, „Warlords“ oder „Spezialkräfte“ mit Waffen ausstatteten oder selbst zu Kombattanten wurden – stets endete es im Desaster. In der kubanischen Schweinebucht 1961 scheiterten die USA mit relativ kleinen Kräften, sie scheiterten massiv in Vietnam 1975 in mit fast 60.000 eigenen Gefallenen und zerstörten sieglos weitere Staaten wie den Irak, Libyen, Afghanistan und Syrien. Ihre jetzige massive Waffenunterstützung für die Ukraine erinnert deutlich an Vietnam, dessen unterlegene Armee die USA gleichfalls mit Waffen ohne Ende  zu Unmöglichem ertüchtigen wollten. Damals wollte die US-Führung nicht einsehen, dass man aussichtsarme Kämpfer zwar mit Waffen zuschütten, aber nicht zum Sieg führen kann. 

Für die Ukraine kann die Weiterführung des Krieges nur in Trümmern und Zerstörung enden

Aus der historischen Erfahrung spricht nichts dafür, dass es in der Ukraine anders kommen könnte. Dennoch bleibt die unausrottbare US- Eigenschaft, immer weiter in Kriege hineinzustolpern, die man nicht gewinnen kann. Vielleicht ist hier die Erklärung, warum die USA, die Ukraine und die Nachbarstaaten auch Deutschland unbedingt in die Auseinandersetzung hineinziehen wollen, die  allerdings als Atomkrieg enden könnte, dessen Gefahr unsere regierenden und nach Waffenlieferungen rufenden Wehrdienstverweigerer und Ministerinnen, die noch nie einen Schuss aus einem Gewehr abgegeben haben, kleinreden. Es wird Zeit, Herrn Scholz und der pro-Kriegsfront massiv Bescheid zu geben, dass die große Mehrheit der Deutschen Kriege bis oben hin satt hat. Unser Land hat  von 1939 bis 1945 gegen mehr als 40 Staaten gleichzeitig Krieg geführt und ist von dieser Art Tätigkeit restlos kuriert.

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3 Antworten zu „Vietnam – Irak – Libyen – Syrien – Ukraine: Hört der Westen erst auf, wenn alles kaputt ist?“

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Wer – wenigstens etwas – besser verstehen will, was gerade vor sich geht, sollte den folgenden Artikel lesen.

    https://multipolar-magazin.de/artikel/der-dollar-schluckt-den-euro

    Es ist Krieg, aber NICHT in erster Linie zwischen Russland und der Ukraine !

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    1. Avatar von Rumpelstilzchen
      Rumpelstilzchen

      Sehr lesenswerter und informativer Artikel zur aktuellen Situation in Mariupol/Asowstal und zum Hintergrund der ganzen kriegerischen Auseinandersetzung

      https://krisenfrei.com/von-aleppo-nach-mariupol/

  2. Avatar von Walter Gerhartz
    Walter Gerhartz

    Lindner (FDP) zuversichtlich: Pandemie und Krieg als Weg zur „Neuen Weltordnung“

    https://philosophia-perennis.com/2022/04/30/lindner-fdp-zuversichtlich-pandemie-und-krieg-als-weg-zur-neuen-weltordnung/

    David Berger) Die Rede von der „Neuen Weltordnung“ galt einst als übler Höhepunkt der Aussagen verrückter Verschwörungstheoretiker. Doch immer mehr Politiker sprechen – auch in Deutschland – inzwischen ganz offen von diesem Ziel.

    Alle, die bisher von den Plänen zu einer „Neuen Weltordnung“ sprachen, wurden sehr schnell als verrückte Verschwörungstheoretiker beschimpft. Wer zum Beispiel bei „Youtube“ nach Videos zu dem Thema sucht, wird als erstes beehrt:

    „Als Neue Weltordnung wird in verschiedenen Verschwörungstheorien das angebliche Ziel von Eliten und Geheimgesellschaften bezeichnet, eine autoritäre, supranationale Weltregierung zu errichten. Solche Theorien wurden zu Beginn der 1990er Jahre in den Vereinigten Staaten populär.“

    „Das ist ein Ziel, für das sich zu arbeiten lohnt“
    Doch immer öfter sprechen nun Politiker selbst von dem Ziel einer neuen Weltordnung. Wichtige Etappen sind für sie dabei die angebliche Epidemie sowie nun der Ukraine-Krieg.

    Am deutlichsten hat nun Christian Lindner auf dem FDP-Parteitag die Katze aus dem Sack gelassen – visuell in einer Art, die auf schockierende Weise etwas an die Auftritte Selenskyjs erinnert: ….BITTE UNBEDINGT ANHÖREN WAS DIESE US-BÜTTEL SAGT !!