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Herr Kubicki, mit Verlaub

Ein Artikel im Tagesspiegel erweckt den Eindruck, als habe der Attentäter von Mannheim einen gezielten Mordanschlag auf den getöteten Polizisten verübt. Ausgerechnet FDP-Grande Kubicki kommt zu Wort und spielt das böse Spiel mit. Er darf zwar sagen, dass der Anschlag in Mannheim weitaus schlimmer als das Döpdödödöp von Sylt sei, aber auch das wird in ein fragwürdiges Licht gerückt.

Ziel des Terroristen war der Tod von Michael Stürzenberger, sein Name wird nicht einmal in dem Artikel genannt. Er sollte zum Schweigen gebracht werden. Die Tat war eindeutig geplant und der Attentäter wollte maximalen Schaden anrichten und so viele Personen wie möglich verletzen und töten. Er hat sein Ziel nicht ganz erreicht. Stürzenberger lebt und wird weitermachen. Der Polizist Rouven L. ist tot, man soll ihn nicht vergessen, aber dennoch geht es um etwas anderes. Ein Verbot „islamistischer Vereine“ zu fordern ist lächerlich. Wenn es die FDP ernst meinen würde, wäre die Ampel längst Geschichte, die Grenzen wieder geschlossen und Frau Strack-Zimmermann in der Geschlossenen.

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