Heizenergie-Sparen wird zu Gesundheitsschäden durch feuchte und verpilzte Gebäude führen

Als geplagter Zeitgenosse fragt man sich öfters, was schlimmer ist: Die infantil-chaotische Politik des Merkelismus, die von der aktuellen Ampel massiv gegiftet wird oder für wie bekloppt der Bürger gehalten wird, dem man dieses Treiben ernsthaft verkauft. Ob man Kinder in Klima-Entscheidungen führend einbindet, die nicht einmal einer einfachen meteorologischen Kurvendiskussion folgen können oder ob man weltweite Generalblockaden mit Kriegsgefahr und wirtschaftlich schwersten Konsequenzen von Leuten verfechten lässt, die entweder vom Kleinbauernhof stammen oder – wirtschaftswissenschaftlich ungetrübt – vom Völkerrecht zu kommen glauben. Da hilft es auch nichts, wenn als Rüstungs-Sekundanten Frauen auftreten, die außer einer Wasserpistole im Kindergarten noch nie eine Waffe in der Hand hatten.

Es ist infantil, ab Herbst in kalten Räumen „gegen Putin“ anschnattern zu wollen

Wie unüberlegt die Berliner Hüftschuss-Entscheidungen fallen, zeigen Aufrufe zum Herunterfahren der Heizungen an kalten Tagen. Aufgrund der im Weltvergleich spitzenmäßig hohen deutschen Strom- und sonstigen Energiepreise ist zwanglos ersichtlich, dass schon bisher keine Energieverschwendung stattfinden konnte. Leute mit Nachtspeicherheizungen mussten Räume unbeheizt lassen, da sie sonst vom E-Werk ausgeplündert worden wären. Allen jetzt noch zum Herunterfahren der Zimmertemperatur zu raten, fördert neue Gefahren, von denen nicht gesprochen wird, die aber deutlich auf sich aufmerksam machen werden: Die Verfeuchtung und Verpilzung der Wohnungen und Gebäude.

Bauphysik: Die unvermeidbare Innenfeuchte bewohnter Räume kann im Winter nur durch Heizen beseitigt werden

Der Durchschnittsmensch verdunstet jeden Tag einen dreiviertel Liter Wasser in die Umgebungsluft (sog. Perspiratio insensibilis). Weiterer Wasserdampf wird beim Kochen, Duschen und Baden freigesetzt. Diese Dampfmenge darf sich nicht in die Wände der Wohnung setzen und dort zu Wasser kondensieren, sondern muss raus. Im Sommer ist die Dampfentfernung durch Lüften einfach, im Winter wird sie zum Problem: Oft ist draußen die Luft näher am (für innen errechneten) Taupunkt – also „nasser“ – und die Kälte erlaubt nur kurzes Stoßlüften, was unvollständig wirkt. Voll wirksam gegen Innenfeuchte ist dagegen das Heizen, kombiniert mit Stoßlüften, weil es die Innenlufttemperatur weiter vom Taupunkt entfernt, also trocknet.

Feuchte Wände sind gefürchtet, weil sie nur schwer zu sanieren und Nährboden für Schimmelpilze und Krankheitserreger sind

Wer an kalten Tagen nicht heizt, durchfeuchtet die Wände und kann erkranken. Jeder Arzt kennt unaufhörlich hustende und ständig kranke Kinder und Erwachsene, die in Schimmelpilz-befallenen, feuchten Wohnungen leben. Jeder Baugutachter kennt den großen Sanierungsaufwand, den Feuchteschäden bis hin zum Mauersalpeter erfordern.  Der Klassiker sind die Außenwände der Schlafzimmer, die meist weniger beheizt werden: Man zieht die Tapete ab und darunter ist „alles schwarz“ vom Schimmel- und anderen Pilzbefall. Dieses Modell wird – bei weiterem Herunterfahren der Wohnungstemperatur – zum zukünftigen Muster aller Wohnungen werden, wenn man den ahnungslosen Verordnern und Spar-Empfehlern der Type „Maischberger & Gauck“tatsächlich folgen sollte. Es werden Millionen Menschen erkranken, darunter schwerpunktmäßig die Kinder, die ohnehin keine Lobby haben und auf klammen Teppichen mit Spielzeugpanzern hantieren.

Überraschendes Fazit:

Die dreist-zynische Klimagroteske „Gasverflüssigung und Schmutzdampfertransport“ anstelle des vorhandenem Röhrengases muss weg! Stattdessen Nordstream II in Betrieb nehmen und über erschwingliches Gas die Gesundheit der Bevölkerung und die Bausubstanz vor dem ansonsten drohenden Verfall bewahren.


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3 Kommentare

  1. Vielleicht wurde auch schon ein Anti-Schimmelpilz-Vakzin für Pfizer „notfallzugelassen“ ??

  2. Die Lösung liegt doch auf der Hand ! Der Wald, der deutsche Wald, abgeholzt und dann verschoben…äääh verheizt ;o))

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