
Er gab der Gauck-Behörde ihren Namen. Später wurde er gar Bundespräsident. Inzwischen stellt sich gar nicht mehr die Frage, ob man den Bock zum Gärtner gemacht sind. So hat er seinerzeit nicht nur die Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild abgelehnt, sondern gar vor ihr gewarnt. 2014 forderte er auf der Konferenz der Kriegshetzer mehr Einsatz von Deutschland und wurde dafür von der Presse gefeiert, statt zur Rechenschaft gezogen.
Da überrascht seine neueste Aussage im Schwarzen Kanal kein bißchen.
Altbundespräsident Joachim Gauck hat sich für ein Öl- und Gasembargo gegen Russland ausgesprochen. „Wir können auch mal frieren für die Freiheit. Wir können auch mal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben“, sagte Gauck in der ARD-Talksendung „maischberger. die woche“. Ein Importstopp für Öl und Gas aus Russland, sei „ein Mittel, wo wir noch offener unser Solidarität mit den Opfern der Aggression zeigen können.“
Auch weitere Waffenlieferungen aus Deutschland in die Ukraine hält Gauck für richtig. Eine Lieferung von Flugzeugen oder die Einrichtung einer Flugverbotszone lehnt er indes ab: „Einem Überfallenen mit Waffen beizustehen ist etwas anderes, als aktiv Flugzeuge abzuschießen oder Militärbasen auf russischem Territorium zu zerstören,“ sagte der Bundespräsident a.D. in der ARD.


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