Friedrich Merz der Ost-Erklärbär

Friedrich Merz betonte in den Tagesthemen, dass man den Menschen im Osten mehr erklären müsse als im Westen. Er fügte hinzu, dass er dies gerne tue. In Dunkeldeutschland seiner Meinung nach also die Doofen. So hört es sich an, wenn Friedrich Merz über die Einwohner der fünf neuen Bundesländer spricht. Jetzt sind sie beleidigt, und dies zurecht.

Friedrich Merz erklärt nachfolgend ganz langsam, damit die ehemaligen Zonenbewohner es auch verstehen, wie unsere Bundesrepublik tickt.

Also, die Sache ist so:

Nicht die stärkste Partei kommt immer an die Regierung, sondern die schwächsten, wenn sie sich nur bündeln.

Nun, liebe Genossen und Werktätigen, lasst uns das mal auseinandernehmen. Die Demokratie, wie sie uns von den USA geschenkt wurde, funktioniert so genial einfach, dass man sie euch erklären muss. Dank unserer transatlantischen Freunde wissen wir wie der Hase läuft.

1. Koalitionszwang: Die SPD und die CDU regieren gemeinsam und nennen es „Große Koalition“. Nicht, weil sie sich lieben, sondern weil sie sich nicht einigen können, wer das Sagen haben soll. Das erinnert an die SED-Parolen „Alle Kraft für den neuen Kurs der Partei der Arbeiterklasse und unserer Volksregierung!“ Hier zeigt sich, wie die herrschende Klasse, bestehend aus Lobbyisten, Parteisoldaten und anderweitig Begünstigten, die Fäden zieht.

2. Jamaika-Sondierungen: Ein potenzielles Bündnis aus CDU, FDP und Grünen. Eine politische Karibikreise, bei der keiner weiß, ob das Schiff jemals in den Hafen einfährt. Ein echter „Schaukelkurs“, wie damals bei den ständigen Anpassungen der Fünfjahrespläne. Die Intelligenz, mit geschickten Reden und großen Versprechungen, versucht hier die Massen zu begeistern. 

3. Ampel-Koalition: SPD, Grüne und FDP regieren zusammen. Klingt wie ein Verkehrschaos, ist aber politisches Tagesgeschäft. So wie „Die Stärke der Massen liegt in ihrem Zusammenschluss mit der Partei“. Hier werden die Werktätigen gebraucht, um das System am Laufen zu halten, während die Polit-Elite die Fäden zieht.

4. Die Schachfiguren verschieben: Wenn ein Minister geht, kommt ein anderer, der möglicherweise noch weniger Ahnung hat. Beispiel: Ein Landwirtschaftsminister, der noch nie einen Bauernhof gesehen hat. Das ist wie bei der „Wohnraumlenkung“: viel Planung, wenig Ahnung. Hier zeigt sich wieder die Intelligenz der Partei.

5. Kanzlerkandidaten-Karussell: Jede Partei schickt jemanden ins Rennen, der eigentlich gar nicht will. Am Ende gewinnt jemand, den keiner auf dem Schirm hatte. Ein echter „Lotteriegewinn“, ähnlich den Überraschungen im sozialistischen Wettbewerb. Auch hier zeigt die herrschende Klasse ihre wahre Macht.

6. Fraktionszwang: Abgeordnete stimmen so ab, wie die Partei es vorgibt, selbst wenn sie es nicht verstehen. Es ist wie bei den Lemmingen: Einer springt, alle springen. „Befehl von oben!“, wie in den besten Tagen des Demokratischen Zentralismus. Die Werktätigen, die das System am Laufen halten, haben dabei wenig zu sagen.

7. Hinterzimmerpolitik: Die wichtigen Entscheidungen werden nicht im Bundestag, sondern in kleinen Hinterzimmern getroffen. Dort, wo der Kaffee stark und die Gespräche vertraulich sind. Ein echtes „Politbüro“. Hier zeigt sich die Macht der neuen herrschenden Klasse.

8. Postenschacher: Ministerposten werden nicht nach Kompetenz, sondern nach Parteibuch verteilt. Wer brav ist, bekommt ein schönes Amt. „Schiebung de luxe“, genau wie die „Planbefehle“ der alten Zeiten. Die Intelligenz sorgt dafür, dass alles nach Plan läuft.

9. Lobbyismus: Manche Gesetze werden geschrieben, bevor sie der Bundestag überhaupt gesehen hat. Geschrieben von Leuten, die sehr viel Geld haben und sehr viel Einfluss wollen. Das „Kollektiv“ der wirtschaftlichen Elite. Die herrschende Klasse zieht hier wieder die Fäden.

10. Politische Seiteneinsteiger: Prominente ohne politische Erfahrung werden als Zugpferde in die Politik geholt. Beispiele? Es gibt genug! Eine „FDJ der Neuzeit“, könnte man sagen. Man begeistert die Massen mit neuen Gesichtern.

Friedrich Merz, der unermüdliche Erklärbär aus dem Sauerland, sagt es selbst: „Man muss im Osten mehr erklären als im Westen, das ist wahr.“ Und weil er es gerne tut, erklärt er uns Ossis auch, warum die Politik manchmal wirkt wie ein Theaterstück, bei dem niemand das Drehbuch kennt.

„Ich tue es gern,“ sagt Merz und lächelt gönnerhaft. Er, der Aufklärer, der Retter, kommt zu uns mit seinem eigenen Flugzeug, um Licht nach Dunkeldeutschland zu bringen. Und er tut es mit einer Geduld, die nur ein wahrer Demokrat aufbringen kann. 

Nun, damit ihr Genossen und Werktätigen des Ostens das versteht, machen wir es einfach: Die Demokratie hier im Westen ist ein wunderbares Konstrukt, das uns von den USA, den Helden des freien Marktes und der McDonald’s-Kultur, gebracht wurde. Es ist so einfach, dass wir es für euch nochmal auseinandernehmen:

– Die herrschende Klasse: Hier sind es nicht nur die Kapitalisten, sondern eine bunte Mischung aus Lobbyisten, Parteisoldaten und anderweitig Begünstigten.

– Die Intelligenz: Nicht nur kluge Köpfe, sondern auch jene, die es verstehen, mit geschickten Reden und großen Versprechungen die Massen zu begeistern.

– Die Werktätigen: Sind die, die arbeiten und das System am Laufen halten, während die Polit-Elite die Fäden zieht.

Also, wenn ihr das nächste Mal an der Wahlurne steht, denkt daran: Es geht nicht darum, wer die meisten Stimmen hat, sondern wer die besten Bündnisse schmiedet. Dank Friedrich Merz verstehen wir jetzt endlich, dass Politik ein Spiel ist, bei dem es nicht auf die Größe der Partei ankommt, sondern auf ihre Geschicklichkeit im Taktieren und Bündeln.

Danke, Friedrich Merz. Ohne dich wären wir Ostler verloren in den Wirren der Demokratie.

Quelle: tichyseinblick.de


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Kommentare

3 Antworten zu „Friedrich Merz der Ost-Erklärbär“

  1. Rumpelstilzchen

    Blackrock`s Fridolin aka Fritz der Bruchpilot ist einfach eine – geradezu geniale – BLITZBIRNE, die so hell scheint, dass man damit den gesamten (fernen) Osten für die Dauer einer ganzen Legislatur in gleißendes Licht hüllen kann.
    Das ist quasi Ökostrom umsonst. Wann hat es so etwas Tolles je gegeben ?

    Die “DOOFEN” Ossis jedenfalls werden hellauf begeistert sein, wenn Göttervater Fridolin aus dem OLYMP herabsteigt, um ihnen die Welt zu erklären.

    Vielleicht passiert im Herbst ja ein kleiner – vollkommen unvorhergesehener – “UNFALL”, indem die “DOOFEN OSSIS” einer verfemten Partei 52 Prozent ALLER Stimmen verschaffen, im sog. Wahlbüro vom Politbüro…

    Fazit: Die “doofen” Ossis sind dümmer als die Polizei erlaubt, ABER SIE WISSEN SICH ZU WEHREN !!!

    Das setzt zweierlei voraus, liebe Ossis:

    Erstens: Briefwahl wie der Teufel das Weihwasser MEIDEN.
    Zweitens: In jedes einzelne Wahllokal kundige Wahlbeobachter schicken, um die Auszählung NACHZUZÄHLEN, äh…zu überwachen (ihr wisst schon)

    1. Nero Redivivus Hersteller von Parteibello-Bezügen

      “Erstens: Briefwahl wie der Teufel das Weihwasser MEIDEN.
      Zweitens: In jedes einzelne Wahllokal kundige Wahlbeobachter …”
      Das ist fein beobachtet, liebes Rumpelstilzchen, und ganz meine Rede auf “Oppo 24”: BRIEFWÄHLER SIND MEUCHELMÖRDER –> “Auch Du mein Brutus”, obwohl: “R. Aust ist ein ehrenwerter Mann”; siehe die “Crallus-Antonius-Stilübung”!
      Zu zweitens: In jedes einzelne Wahllokal kundige “Kundschafter des Friedens” entsenden! Dann läuft die Wahl “wie geschmiert unter demokratischer VS-Neo-Stasi-Kontrolle”! Laut Walter-Wenn-Er-Pupt-Dann-Knallt-Er-Ulbricht muss es bekanntlich “demokratisch aussehen”, während Partei, Staat und Stasi die absolute Kontrolle über die Erfolgs-Volksgenossinnen und -genossen haben. Bis dass der “ABM” fragt: “Habt Ihr Alkohol genossen, Genossen?”

  2. Ralf.Michael

    Keine Bange, Lieselotte ! Auch der Friederich verschwindet im selbstgemachten Orkus…..hoffentlich vor ernsthaften Versuchen, hier der BundesKanzler zu werden. Megalomanie im fortgeschrittenen Status. Wahscheinlich von Olaf abgefärbt. Nicht therapierbar :o((