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Frau Weidel, machen Sie nicht die Meloni!

Die baltischen Staaten setzen ihren Selbstmordtrip fort. Nach ihrem früheren Versuch, die Landverbindung zwischen Russland und und seiner Exklave Königsberg zu unterbrechen wollen sie nun den Luftraum von der Ostsee Richtung Königsberg dicht machen und beklagen angebliche russische Grenzverletzungen durch Flugzeuge in und um die Region. Der Anspruch der Esten auf diesen Luftraum erscheint willkürlich, denn jahrzehntelang war von Problemen keine Rede. Dagmar Henn von Russia Today schreibt zur Situation: Man muss, „um eine Verletzung (des estnischen Luftraumes) zu sehen, um eine kleine, unbewohnte Insel in der Ostsee namens Vaindloo einen Kreis von zwölf Seemeilen ziehen, während nur drei üblich sind. Das Problem: Estland beansprucht einseitig ebendiese Ausweitung, die gleichzeitig dazu führen würde, dass sich der estnische Luftraum mit dem gegenüberliegenden finnischen berührt, ohne noch einen Korridor zu lassen, durch den russische Flugzeuge nach Kaliningrad fliegen könnten“. 

Die westlichen Kriegsgeilen wollen neben der Blockade von Schwarzmeer und Bosporus auch die Schließung der Ostseepassage und des Königsberger Luftraumes erzwingen

Mit dieser weiteren Strangulierungsdrohung sagen die Kriegsbesoffenen um Starmer, Macron und Merz Russland den Kampf aufs atomare Messer an. Törichter und gefährlicher geht es momentan nicht. Es ist einfach dumm, einer Atommacht den Kampf um Alles – so verstehen die Russen das – anzusagen und selbst nur konventionell bewaffnet zu sein. Amerikanische Zusagen zum Kriegsbeistand sind so viel wert wie Trumps täglich neue Wendungen oder Merzens Ankündigungen – also nichts. Das Gleiche gilt für die nicht erprobte Funktionsfähigkeit und konstruktiv vorgegebene geringe Reichweite anglo-französischer Nuklearwaffen.

In der neuesten baltischen Eskalation muss wenigstens eine Partei in Deutschland rational denken und Kurs halten – die AfD. Sie hat viele ehemalige Soldaten in ihren Reihen, die naturgemäß pro Schießerei votieren, sogar in der traurigen Gestalt ihres früheren NRW-Landesvorsitzenden, der kriegsverneinende AfD-Leute in einer Talkshow in die Nähe von Vaterlandsverrätern rückte. Die Partei besteht aber weit mehrheitlich aus Mitgliedern, die Meinungsfreiheit, Wohlstand und Frieden mit Russland wieder haben wollen und die gegenwärtige Politik für die gefährlichste und schlechteste seit 1945 halten. Diesen Leuten sollte die Vorsitzende Weidel weiter vorangehen und Kurs halten. 

Weidel muss Friedenskurs halten und nicht Trumps und Melonis Wendehalsigkeit nachmachen

In einer Pressekonferenz widersprach Weidel ihrem Co-Vorsitzenden Chrupalla indirekt, der für Deeskalation und Frieden mit Russland warb und schien von Russland Einlenken ohne Gegenleistung zu verlangen. Weidel macht den Eindruck, der falschen Fuffzigerin Meloni nachfolgen zu wollen, die nach ihrer Wahl komplett in die Russengegnerschaft wechselte. Auch haben Washingtoner Signale der Unterstützung für Weidel offenbar zum Fehlschluss geführt, sie müsse die AfD an das westliche US-Vasallentum heranführen. Das ist grundfalsch. Die AfD darf keinerlei Appeasement zu den Altparteien zeigen, denn diese werden erst nach Auflösung der Partei zufrieden sein. Allein Kurshalten gegen die Kriegsgeilheit von Merz und seinen Adlaten, die den US-Finanzheuschrecken nachweisbar in die Fänge arbeiten, kann den Erfolg der AfD fördern. Im gegenteiligen Falle dürften die eigenen Mitglieder nicht mehr mitmachen. Dann wäre auch Frau Weidel weg.