Flüchtlingskosten: Bundesregierung verschleudert erneut mehr als 21 Milliarden Euro

Asylheim / Foto: O24

Der Bund hat die Länder und die Kommunen im vergangenen Jahr im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten mit insgesamt 3,02 Milliarden Euro unterstützt, behauptet die Bundesregierung in ihrem Bericht (20/2485) über „Maßnahmen des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen im Bereich der Flüchtlings- und Integrationskosten und der Mittelverwendung durch die Länder im Jahr 2021“.

Größter Posten sollen mit rund 1,6 Milliarden Euro die Kosten für Unterkunft und Heizung gewesen sein. Weiter bezahlte der Bund eine „Entlastungspauschale für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in Höhe von 350 Millionen Euro.

Und jetzt die wahren Kosten: Wie aus der Unterrichtung weiter hervorgeht, trug der Bund im Jahr 2021 weitere Ausgaben in Höhe von rund 18,8 Milliarden Euro, an denen sich die Länder nicht beteiligten. Hiervon seien rund 9,8 Milliarden Euro auf die Bekämpfung von Fluchtursachen entfallen. Macht zusammen mehr als 21 Milliarden Euro.

Das eigene Volk soll sparen und im Winter frieren.

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