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Faustdicke Überraschung im Jahresbericht der Bundeswehr: Es steht schlecht um die Truppe

Wer hätte das auch nur im Entferntesten ahnen können? Um die Wehrhaftigkeit der Bundeswehr ist es nicht zum Besten bestellt. Im Ernstfall kann man nur darauf hoffen, dass sich der Feind buchstäblich zu Tode lacht, wenn er den traurigen Haufen vor sich erblickt.

Nicht ganz so drastisch drückt sich die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Eva Högl anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichtes aus:

Das bereits beschlossene Sondervermögen von 100 Milliarden Euro sei wichtig gewesen, um besondere Investitionen nachzuholen, zum Beispiel in neue Flugzeuge und Flugabwehrgeschütze. Nun müsse weiter in modernes Material, Personal und Infrastruktur investiert werden. So brauche die Bundeswehr dringend moderne Drohnen und Technik zur Abwehr von Drohnen. Doch die Wehrbeauftragte stellte auch fest, dass „nur Geld allein nicht reicht“. 

Lesen Sie die Drucksache 20/15060 doch gleich selbst und staunen Sie, welchen Stellenwert in Zeiten drohender Kriege „queere und Transideologie“ in dem Papier hat.

Der Bericht thematisiert Personalfragen wie Personalbindung, Attraktivität des Dienstes und Vielfalt, inklusive Transidentität und äußerem Erscheinungsbild. Auch die Ausrüstung, Beschaffungsprozesse, Digitalisierung und die Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten werden ausführlich erörtert, wobei sowohl positive Entwicklungen als auch bestehende Mängel angesprochen werden. Weitere Bereiche umfassen Veteranenangelegenheiten, Extremismusabwehr, sexuelles Fehlverhalten, Traditionspflege, Munitionsverluste und die militärische Seelsorge.Zudem werden die Themen Sportförderung, Gleichstellung und Herausforderungen in der medizinischen Versorgung der Truppe behandelt.

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4 Antworten zu „Faustdicke Überraschung im Jahresbericht der Bundeswehr: Es steht schlecht um die Truppe“

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