„Fast Drei Prozent“ – dieses Schicksal hat die FDP verdient 

Geschichte wiederholt sich – als Farce. Die FDP wurde vor 42 Jahren zum Game changer, als sie aus der alten Regierung unter Helmut Schmidt (SPD) zur neuen Regierung unter Helmut Kohl (CDU) wechselte und das dazu notwendige konstruktive Misstrauen im Bundestag mittrug. Die FDP folgte bis 1982 den SPD-Sozialisten und Schuldenmachern, rutschte dabei in Umfragen in Richtung „Fast Drei Prozent“ und zog die Notbremse zum Seitenwechsel. Der Wähler honorierte das bei den Neuwahlen im Frühjahr 1983 und stabilisierte die FDP oberhalb der 5%-Hürde. 

Auch jetzt steckt die regierende FDP in Kalamitäten und rutscht in Umfragen auf 4%, aber die Lage ist weit gravierender. Ging es damals hauptsächlich um Wirtschaftspolitik und Finanzen, so liegt nach dem elenden Merkelismus und drei Jahren Ampel das gesamte Land mit Wirtschaft, Finanzen, Gesellschaft, Energiepreisen, Inflation, Kriegslasten und -bedrohungen, Zensur, Masseneinwanderung, Kriminalität und einer Endlosliste weiterer rot-gelb-grüner Malaisen am Boden. Und die FDP hat an allem aktiv mitgewirkt und für einen Regierungsumstieg keine Chance mehr. 

Ihre furchtbaren Kriegshetzer – bis hin zu alten Bäumen – in allen Talkshows und die schlimmste Abrissbirne von Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Justizministerium haben alles pulverisiert, was jemals als freiheitlich-liberal und human zu gelten hatte. Schwachsinn wurde in Gesetze gegossen und den Leuten nicht nur ein X für ein U, sondern auch ein Y für ein X verkauft und für alle, die den Unfug nicht mitmachen wollen, wurden terroristische Strafen festgesetzt – bis zu 5 Jahren Gefängnis für die Beleidigung Ihrer Hoheiten, den Hochedlen Kommunalpolitikern des letzten Kaffes. Alles Original FDP-Handschrift. 

Das alles muss weg. Ganz ohne Rand. Der Wähler scheint das auch so zu sehen und das ist der einzig positive Aspekt am realen Altparteien-Wahnsinn.

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