Wien – Wie die österreichische Tageszeitung Heute.at berichtet, schlagen Eltern einer Wiener Volksschule im 2. Bezirk, der Leopoldstadt, Alarm: Ihre Kinder verlernen in der Schule die deutsche Sprache – statt sie zu verbessern. Die betroffene Klasse wird von vielen im Viertel inzwischen nur noch als „Türkenschule“ bezeichnet.
Der Grund: Von 25 Kindern sprechen gerade einmal sechs Deutsch als Erstsprache. Der Rest stammt aus nicht-deutschsprachigen Familien. Eine Mutter bringt es auf den Punkt: „Mein Sohn sprach im Kindergarten besser Deutsch als jetzt – in der dritten Klasse!“ Auch eine Lehrerin schlägt Alarm: Viele Kinder kennen nicht einmal alltägliche Begriffe wie „Baum“.
Der Elternverein der Schule fordert nun Maßnahmen von der Bildungsdirektion – allen voran eine ausgewogenere Verteilung der Schüler. Die Zusammensetzung der Klassen müsse dringend nach sozialen und sprachlichen Kriterien überdacht werden.
Multikulti-Ideologie am Ende?
Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie fatal sich eine verfehlte Integrationspolitik im Alltag auswirkt. Während die Politik von Inklusion und Diversität schwärmt, kämpfen Eltern und Lehrer mit den Folgen einer realitätsfernen Schulpolitik.
Statt Kinder auf das Leben in einer deutschsprachigen Gesellschaft vorzubereiten, werden sie in Parallelwelten ohne Sprachkompetenz gedrängt. Sprachdefizite wirken sich nicht nur auf die schulische Leistung aus, sondern erschweren langfristig die gesellschaftliche Teilhabe – für alle Beteiligten.
Einzelfall oder Systemversagen?
Wer glaubt, es handle sich hier um einen bedauerlichen Einzelfall, irrt gewaltig. Ähnliche Zustände herrschen bekanntermaßen in zahlreichen Großstadt-Schulen im ganzen deutschsprachigen Raum – nicht nur in Wien, sondern auch in Berlin, Frankfurt, Köln oder Zürich. Friedrich Merz hatte CDU-Wählern eine radikale Migrationswende versprochen – inzwischen dürfte dem treusten Unionsanhänger klar geworden sein, dass wieder einmal nichts davon wahr werden wird.





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