Wenn die Guten ihre Kinder zu Demos schleppen, ist es natürlich ganz etwas Anderes. So zum Beispiel der Fall der kleinen Annalena, heute „Außenministerin“:

In ihrer frühen Kindheit lebte Baerbock eine Zeit lang in Nürnberg.[6] 1985[7] zog ihre Familie nach Pattensen bei Hannover, wo sie mit zwei jüngeren Schwestern und zwei Cousinen in einem von ihren Eltern über mehrere Jahre sanierten Haus im Ortsteil Schulenburgaufwuchs.[8][9][10] Ihre Eltern nahmen sie in den 1980er Jahren mit zu Menschenketten gegen das Wettrüsten und zu Anti-Atomkraft-Demos.[11][12][13]
Quelle: Wikipedia
In der DDR – laut verschiedenen SPD-Politikern kein Unrechtsstaat – hätte man Annalena zur Adoption freigegeben:
Mehreren hundert Frauen und Männern wurden in der DDR die Kinder weggenommen: weil sie als „Staatsfeinde“ galten, als arbeitsscheu oder weil ihre Lebensweise dem SED-Regime nicht passte. Manche von ihnen suchen bis heute nach ihren Kindern.
Quelle: Deutschlandfunkkultur
Und wie sieht es heute aus?
Kleine Kinder zur Demo mitnehmen – ein Fall für das Jugendamt!
München, 27.12.2021 – „Es kommt immer wieder vor, dass Demonstrationsteilnehmer Kleinkinder auf Demonstrationen mitnehmen und dann auch in vorderster Reihe dabeihaben. Das geschieht leider zum reinen Selbstzweck und mit vollem Kalkül der Eltern! Kleine Kinder haben auf Demos nichts zu suchen. Für mich ist dieses unverantwortliche Handeln von Erziehungsberechtigten ein Fall für das Jugendamt!“, sagt Jürgen Köhnlein, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern, im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.
„Gerade wenn ersichtlich wird, dass sich Teilnehmer nicht an die Vorgaben des Ver-sammlungsgesetzes halten, ist die Mitnahme von Kindern absolut unverantwortlich. Und das ist bei diesen Pseudo-Spaziergängen, die ja auch nicht als Versammlungen genehmigt sind, offensichtlich!“ so Köhnlein.
„Solche Situationen machen unsere Einsätze nicht einfacher. Es stellen sich dann neue Herausforderungen. Die Polizei hat immer die Verhältnismäßigkeit zu wahren, kann sich aber durch solche unvertretbaren Aktionen nicht in ihrer Arbeit beeinträchti-gen lassen. Und klar ist auch, dass es bei den Müttern und Vätern, die hier in Uniform ihren schweren Dienst machen, kein gutes Gefühl hinterlässt“, so der DPolG-Landesvorsitzende.
Quelle: dpolg
Fun Fact:

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3 Kommentare zu „Unrechtsstaat ist, wenn die Polizei Kritikern mit Sorgerechtsentzug droht“