Die fragwürdigen Proteste in Los Angeles produzieren die Bilder, die es braucht, um die Show fortzusetzen. Elon Musk hat den bösen Epstein-Post inzwischen gelöscht und teilt wieder Donalds Meinung (s.o.). So schnell geht das. Was Friedrich Merz kann, können diese beiden schon lange. Und das war auch noch nicht der letzte Streich. Schließlich soll die Tesla-Aktie irgendwann wieder steigen und Donald Trump so tun können, als hätte er im Alleingang die Lage in Los Angeles in den Griff bekommen.
Wo auch immer und aus welchem Anlass solche Proteste aufflammen, ist ihnen allen ein Muster gemein. Wenn die meisten Läden geplündert sind und sich der Mob mit Flachbild-TVs und Alkohol eingedeckt hat, entspannt sich die Lage mehr oder weniger von selbst. Außer man gießt Öl ins Feuer. Genau das macht Donald Trump gerade und dreht an der Dramatik-Schraube. Alle seine letzten Schachzüge hat der US-Präsident auf ähnliche Weise eröffnet, um dann einen plötzlichen Rückzieher zu machen und eine Art Gnadenfrist zu verhängen, die dann nach Belieben ausgeweitet werden kann. Ewig werden die USA ihre Gegner nicht damit hinhalten können, aber kurzfristig bringt diese Taktik Vorteile. Selbiges gilt für das von Elon Musk so heftig kritisierte Big Beautiful Bill, das dem Schuldenexzess von Friedrich Merz nicht unähnlich ist. Beide hatten vor den Wahlen das Gegenteil versprochen, merkwürdigerweise nimmt das rechte Lager in Deutschland nur einem der Halunken sein Täuschungsmanöver übel und wünscht sich ganz dolle auch einen „Patrioten“ vom Schlage Trumps und blendet dabei aus, mit wieviel Milliarden der Trump Clan bei seinen Förderern in der Kreide steht.

Neuerdings will Facebook-Goofy Zuckerberg auch ins DOGE-Team, wie man hört. Muss er dafür Ablöse an Elon zahlen? Solche Oligarchen haben wir im deindustrialisierten Deutschland nicht mehr und darum geht die Fahrt in den Abgrund mit unverminderter Geschwindigkeit weiter.





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3 Antworten zu „Die Elon und Donald Show geht weiter“