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Deutschland auf dem Weg zum 2. Vietnam: Eine Eskalation nach der anderen bis zum großen Knall

Genau so, wie vom Verfasser mit Kriegsbeginn 2022 vorhergesagt, ist es gekommen: Eine Eskalation jagt die nächste und statt anfänglicher Schutzhelmlieferungen werden wir jetzt zum Hauptstandort für US-Überschallraketen und 2.500 Kilometer Reichweiten-Marschflugkörper gegen Russland gemacht. Atomwaffen und -träger liegen schon länger bereit. 

In Deutschland läuft dasselbe Muster wie im katastrophalen Vietnam- und weiteren Folgekriegen, die die USA vom Zaun gebrochen haben: Man fängt klein an, schafft nichts und sendet stetig größere Truppenkontingente und Waffen. Im Vietnam der 1960-er Jahre fingen die USA – wie üblich – mit Lügen ihrer „Geheimdienste“ (Tonking) und einigen Beratern an, um schließlich mit 600.000 eigenen Berufssoldaten – darunter sogar Wehrpflichtige – sowie einer riesigen Luft- und Seestreitmacht vor und im Napalm-verbrannten Land mit entlaubtem Urwald zu stehen und gegen China doch nichts ausrichten zu können. Man hatte eine Marionetten-Regierung in Vietnams Hauptstadt Saigon installiert, die zu allem Ja sagte und – unter größten eigenen Verlusten – nach Belieben instrumentalisiert werden konnte. Parallelen zum heutigen Berlin möge jeder selbst finden.

Wie war es möglich, die deutschen Altparteien komplett auf Krieg zu trimmen?

Sieht niemand diese Wahnsinnsentwicklung? Tödliche Ironie der Geschichte: Die Stationierung von US-Marschflugkörpern, die Helmut Schmidt Anfang der 1980-er Jahre gegen die eigene SPD durchgesetzt hatte, gab seiner Regierung den Rest und die Grünen blockierten US-Stützpunkte in Deutschland mit Sitzstreiks, an denen auch der Nobelpreisträger und Namensgeber ihrer Stiftung, Heinrich Böll, teilnahm. Sie ließen sich vor den US-Depots von der Polizei wegtragen und kamen sogleich wieder zurück. Sieht man die Entwicklung der radikalen grünen Friedenskämpfer zu den primitiven Kriegshetzern heutiger Zeit, so kann man nur noch abschnallen. Wie konnte sich eine Partei um 180° von der Friedens- in die Kriegsrichtung drehen lassen, Herr Fischer und Frau Albright? 

Ähnliches gilt für die Unionsparteien und die FDP, deren Kanzler Kohl und Außenminister Genscher mit dem russischen Präsidenten – vertrauensvoll im Pullover-Outfit – den Abzug aus Deutschland aushandelten. Die SPD samt Kanzler Brandt hatte die Friedensvorarbeit geleistet. Sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ beanspruchen mit einiger Plausibilität, die Antwort zu haben, wie Deutschlands Altparteien auf den kriegerisch-plündernden angelsächsischen Imperialismus eingespurt werden konnten. Erste müssen auf das Evident-werden verweisen, weil sonst das polit-mediale Trommelfeuer unter dem Stichwort „Anti-Sonstwas-Ismus“ auf sie niederginge.

Es gibt nur einen Weg aus dieser Sackgasse: Raus aus dem Krieg, raus aus der Nato und raus mit den US-Amerikanischen Truppen

Die Mär, dass ohne den – für uns tödlich-gefährlichen – US-„Schutz“ die Russen bald am Atlantik ständen, stammt aus der Waffenindustrie und ihren Sponsierten, bis hin zu den Münchener und Davoser Kriegskonferenzen. Richtig ist, dass der elf Zeitzonen große Vielvölkerstaat Russische Föderation seit Jahrzehnten immense Zentrifugalkräfte tariert und kein Interesse haben kann, sich weitere Zentrifugalkräfte im Westen aufzuhalsen. Russland hat uns in der Historie noch nie angegriffen. Geisteskrank sind natürlich die Forderungen aus Berlin und den Ostländern, den „Krieg nach Russland tragen“ zu wollen. Auch die chronisch-suizidale Selbstüberschätzung von Polen und Balten, so tapfer sie ja sein mögen, ist eine Provokation in Richtung Moskau, die man schlichtweg zu unterlassen hat.

Fazit: Wer nicht im Atomkrieg aufwachen oder verdampfen will, muss jetzt seine Stimme erheben und wissen, dass die CDU noch schlimmer als die Ampel in Richtung Russland kraftmeiert. Und jeder, der Frau Wagenknecht als Friedenstaube wählt, sollte wissen, dass er die CDU befördert und den Krieg bekommt. Dazu gibt es nur eine Alternative

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