Deutsche Malocher: Von Gewerkschaften und Politik verraten

Die Voraussagen der tonangebenden politischen Professoren und Experten waren auf den meisten Gebieten in aller Regel falsch. Zum Beispiel beim Schüren der Massenpanik zu Beginn der Coronapandemie, bei der Heiligsprechung der Mainzer „Impf“stoff-Erfinder als Retter der Menschheit, zuvor bei der Kugel-Eis-Voraussage für die Kosten der Energiewende, bei der Feststellung, der Umstieg von Konventionell auf Windmühle gehe mit einem Wirtschaftswachstum und Zigtausenden neuen Arbeitsplätzen einher und so weiter und so fort. Die Masseneinwanderung ungelernter Sprachunkundiger sollte nach Aussage des Daimler-Chefs Zwetsche sogar zum Wirtschaftswunder führen. Kurzum: Der ahnungslose Fratzscherismus, Kemfertismus und Buyxismus als Spitzengewächse im Urwald des pseudowissenschaftlichen Unfugs, aus dem es für Politiker ohne Aus- und Weiterbildung kein Entkommen gibt, war tonangebend. Die Trias ist noch immer aktiv und ruiniert sowohl die Industriearbeiter als auch unseren Wohlstand über die sogenannte „Dekarbonisierung“, also die Verminderung des Kohlendioxids CO2 in allen Lagen – vom Furz der Kuh bis zum Großkraftwerk, aber nicht im Ukrainekrieg, dem größten Klimakiller und CO2-Produzenten Europas.

Der Tiefschlag von 11.000 zu entlassenden Thyssen-Stahlarbeitern ist seit 10 Jahren klar 

Die im Zentrum des wirtschaftlichen Absturzes stehende Dekarbonisierung gründet auf einem Irrtum in Sachen Klima und Physik. Das meint nicht der Verfasser, sondern unter vielen ein Nobelpreisträger dieses Faches. Er sagt dass die Erhöhung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre nicht die Ursache, sondern die Folge (!) der Meereserwärmung ist, die durch die Sonne bewirkt wird (hier). Die Dekarbonisierung haut eine Industrie nach der anderen weg. Neben der Sprengung zahlreicher Kraftwerke kamen die bekannten Mannesmann-Röhrenwerke (Valourec) und die Friedrich Wilhelms-Hütte in Mülheim an der Ruhr dran und aktuell putzt Habecks Philosophie den ThyssenKrupp-Konzern als größten deutschen Stahlhersteller mit 11.000 Entlassungen weg. Zuvor gab Ford in Köln die geplante Entlassung von ca. 3000 Arbeitern bekannt. Der Herr CDU-Präses Wüst sieht als NRW-Ministerpräsident dem Verfall des Bundeslandes seit Jahren tatenlos zu und surft stattdessen in den flächendeckenden Denunziationswellen seiner Minister.

Überfettete Gewerkschafter sind Kollaborateure der Ideologen und narkotisieren die Malocher, statt zu handeln

Die Industrievernichtung zu verhindern, ist Auftrag der Gewerkschaften. Was aber machen die? Nichts. Und das seit Jahrzehnten. Jedes 10-jährige Kind kann verstehen, dass Stahl aus teurem Windstrom und astronomisch teurem Wasserstoff niemals mit dem gleichen Stahl aus Kohle preislich konkurrieren kann. Auf dem Weltmarkt gilt nicht die moralische Begleitprosa von Feminist*indierenden und Küchentisch-Leuten, die von Bahnhofsalkoholikern prima vista nicht zu unterscheiden sind, sondern der Preis. Und damit ist alles, was unter Dekarbonisierungs-Auflagen hergestellt wird, so lange am Weltmarkt nicht zu verkaufen, wie andere Länder nicht mitmachen. Die Massen-Arbeitslosigkeit war mit Beginn der Ampelregierung klar zu erwarten. Die Gewerkschaften hätten den Kampf ansagen müssen statt als Kollaborateure um die Buffets der Regierungsideologen zu schleimen. Sie haben ihre Klientel schmählich hinter Licht und Fichte geführt und entblöden sich heute, um 5 nach 12 zu nichtsnutzigen Duisburger ThyssenKrupp-Demonstrationen unter Aufsagen hohler Kraftsprüche aufzurufen.

Kommentare

13 Antworten zu „Deutsche Malocher: Von Gewerkschaften und Politik verraten“