Trumps starker Arm wird die Sanktionen vom Tisch fegen, wie Brösel. Am 19. Mai 2025 sprach Donald Trump zwei Stunden mit Wladimir Putin. Sein „Bonbon“: massive Ausweitung des Handels und „dicke Geschäfte“. Die Autorität des Papstes Leo XIV soll das auf Riff gelaufene Schiff freibekommen. Trump setzt damit ein klares Zeichen: Nicht Waffenlieferungen, sondern wirtschaftlicher Pragmatismus soll den Krieg beenden. Sein Prinzip ist so alt wie erfolgreich: Frieden durch Handel.
Was dabei viele übersehen: Die USA haben den Handel mit Russland nie aufgegeben. Während Europa sich mit Sanktionen selbst strangulierte, kauften amerikanische Unternehmen weiter russische Rohstoffe und Technik – legal, klug und profitabel.
US-Importe trotz Sanktionen: Die Fakten
Seit 2022 importierten die USA trotz Sanktionen russische Waren im Gesamtwert von über 22 Milliarden US-Dollar. Darunter Öl, Palladium, Titan, Kunstdünger und sogar Raketentriebwerke vom Typ RD-180, die bis 2023 für Starts amerikanischer Trägerraketen genutzt wurden, ein Abhängigkeitsverhältnis, das jahrzehntelang stillschweigend akzeptiert wurde.
Auch der Ölhandel lief weiter auf Tankerrouten, die kaum öffentlich diskutiert wurden. Russische Frachter verließen die nördlichen Exporthäfen wie Primorsk, Ust-Luga oder Murmansk, durchquerten das Europäische Nordmeer, passierten die norwegische Küste und setzten westlich von Island Kurs auf die Ostküste Nordamerikas. Zielhäfen waren unter anderem Philadelphia, New York und Galveston. Manche Schiffe änderten auf See ihre Flagge oder luden in internationalen Gewässern auf andere Tanker um. Ein direkter und kalter Seeweg durch den Nordatlantik.
Deutschlands Schuss ins Knie, eine Billion Schaden
Während die USA sich wirtschaftlich absicherten, wählte Deutschland den harten Weg der Selbstdemontage. Seit Beginn der Sanktionen brach der Russlandhandel ein. Exporte aus Maschinenbau, Fahrzeugindustrie, Landwirtschaft und Chemie kamen zum Erliegen. Russland, einst stabiler Absatzmarkt wurde wurde freiwillig gekappt. Der wirtschaftliche Gesamtschaden wird inzwischen auf über eine Billion Euro geschätzt.
Besonders bitter: russische Güter wie Kunstdünger, Getreide und Pharma-Produkte waren offiziell nie sanktioniert. Dennoch wurde der Eindruck völliger Entkopplung verbreitet. Die Realität sah anders aus: 2024 importierte die EU 6,2 Millionen Tonnen russischer Düngemittel, davon gingen allein 5.500 Tonnen per Frachtschiff von Kalin nach Bremen ohne mediale Schlagzeile.
Trumps starker Arm räumt auf
Donald Trump kündigte an, die wirtschaftsfeindliche Sanktionspraxis „wie alten Staub aus dem Maschinenraum der Geschichte“ zu fegen. Er denkt wie ein Unternehmer: Handel bringt Stabilität, nicht Isolation. In seiner Botschaft liegt ein Weckruf an Europa und ein Angebot zur Rückkehr in eine pragmatische Weltordnung.
Russland hat Rohstoffe, die Europa braucht: Gas, Titan, Seltene Erden, Düngemittel, Hochtechnologie. Deutschland hat das Know-how, daraus Wertschöpfung zu generieren. Was fehlt, ist der politische Wille.
Frieden ist der bessere Weg
Die USA haben es vorgemacht. Wer Frieden will, muss die wirtschaftlichen Interessen erkennen und nutzen. Trump hat begriffen, dass Wohlstand nicht in ideologischen Denkverboten entsteht, sondern durch offene Märkte und Stabilität. Wenn Deutschland sich dem nicht anschließt, verpasst es die vielleicht letzte Chance zur wirtschaftlichen Erholung. Krieg fördert nur die Waffenfabriken.
Der Rubel rollt wenn der Friede siegt. Und mit ihm könnte der Euro wieder tanzen.



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