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Das Licht in finsteren Zeiten

Ich möchte heute alle Leser und jeden, der sich hierher verirrt, darum bitten, inne zu halten. Wir wissen nicht wirklich, was überall in der Welt geschehen ist, die Medien und das Internet vermitteln uns nur diesen Eindruck. Die Stimmung ist aufgeheizt, an allen Fronten: Polen, Ukraine, Israel, Gaza, London, Paris, USA. Es fließt Blut, echtes Blut, Menschenblut, die ganze Zeit schon, jeden Tag, nicht im Fernsehen, sondern auf den Straßen, unseren Straßen.

Es kann jeden von uns treffen, jeden Augenblick. Niemand ist mehr sicher, nicht auf der großen Bühne, nicht in der Straßenbahn, auf dem Weihnachtsmarkt, nicht im Kindergarten, ja selbst über 90-jährige Frauen im Pflegeheim wurden schon Opfer.

Es sind jeden Tag schlimme Nachrichten zu vermelden, weil diese schlimmen Dinge tatsächlich geschehen, weil sich die Welt um uns verändert, weil sich die Menschen um uns verändern, weil wir uns verändern, weil sich die Ereignisse überschlagen und noch viel mehr geschehen wird, was wir heute für so unmöglich halten, wie noch vor zehn Jahren die Verhältnisse von heute. Aber nicht alles ist zerbrochen, manches hat sich gefestigt, manches hat sich neu gefunden.

Darum möchte ich heute Danke sagen. Danke für die großartige Unterstützung, für all die Begegnungen in all den Jahren mit engagierten Menschen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen, die unseren Kindern keinen Trümmerhaufen und keine kaputte Gesellschaft hinterlassen wollen und mit Zuversicht und Hoffnung nach vorne blicken und darauf vertrauen, dass dort, wo die Nacht am dunkelsten, der Tag schon wieder nahe ist. Und ich bin wirklich jeden einzelnen Tag dankbar, den ich hier auf Erden mit meinen Lieben verbringen darf, die mein Licht in dieser Dunkelheit sind.

Sie können uns unendliche Schmerzen zufügen, wenn sie uns das nehmen, was wir am meisten lieben. Aber die Liebe können sie niemals töten!

Schönen Sonntag!