Richard Grenell ist in Deutschland als Trumps damaliger Botschafter in schlechter Erinnerung, weil er sich offen in die deutsche Innenpolitik einmischte und unerbetene Ratschläge verteilte. Eben dieser Mann ist als Trumps neuer Gesandter für spezielle Aufgaben vorgesehen und gab dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorweg eins auf die Birne.
Stoltenberg, Rutte und ihre Nato-Combo haben im vergangenen Jahr alle Hebel in Bewegung gesetzt, um im „verbrannte Erde“-Programm der deutschen Altparteien und sonstig Selensky-Willfährigen den Nato-Beitritt der Ukraine „unumkehrbar“ zu machen, bevor Trump womöglich Frieden stiften könnte – so zumindest die Sicht von Kritikern.
Am 23. Januar 2025 standen sich Rutte und Grenell per Fernschaltung zwischen Davos und Kalifornien gegenüber und der US-Amerikaner beschied dem Niederländer:
„In Amerika rasen wir in eine große Kreissäge mit dem Gerede … über eine Aufnahme der Ukraine in die NATO“
Sehr schön, Herr Grenell!
Weniger schön sind die ziemlich klaren Absichten der Trump-Regierung, die Grenell durchschimmern ließ: Zunächst sollen die Nato-Mitglieder weitaus größere Summen für Militär und Krieg ausgeben – das dürften bis zu 5% vom Bruttoinlandsprodukt werden. Heute können noch nicht einmal alle Mitglieder 2% herbeirechnen. Grenell: “You cannot ask the American people to expand the umbrella of NATO when the current members aren’t paying their fair share“ – vom amerikanischen Volk kann die Natoausbreitung nicht verlangt werden, wenn die gegenwärtigen Mitglieder ihren fairen Anteil nicht bezahlen.
Da die Ampel mit der größten Neuverschuldung seit Adolf Hitler und der Geldrausschmeißerei bis in den letzten Weltwinkel uns über Rezession und Inflation in Richtung Ruin geschickt hat, kann sich die von Grenell angesagte Blockade als Friedensstiftung erweisen, weil für große Rüstungssprünge schlichtweg kein Geld mehr da ist. (Quelle)



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15 Antworten zu „Danke, Herr Grenell! Trumps Mann bremst Nato-Kriegstreiber aus“