CSU-Mann Weber will sofortige Kriegswirtschaft 

Am 15. März 2025 hat Manfred Weber, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP), stellvertretender Parteivorsitzender der CSU in Bayern, ehemaliger Vorsitzender der Jungen Union Bayern, ehemaliger Vorsitzender der CSU Niederbayern, ehemaliger Leiter der CSU-Grundsatzkommission, Mitglied des CSU-Präsidiums, Mitglied des CSU-Parteivorstands, auf welt.de eine ungeheuerliche Forderung erhoben: „Wir müssen unser Denken in Europa jetzt auf Kriegswirtschaft umstellen.“ Diese Worte sind kein bloßer Vorschlag, sondern ein schriller Alarm, der uns an den Abgrund der NS-Zeit zurückkatapultiert. Es ist ein Skandal, der uns mit kalter Wut und blankem Entsetzen erfüllen muss. Noch empörender ist, dass die Mainstreampresse, wie einst 1933, sich wieder zum willfährigen Büttel der Propaganda macht und diesen Wahnsinn kritiklos verbreitet.

Kriegswirtschaft: Vierjahresplan der Nazis

Kriegswirtschaft ist kein harmloses Konzept, sondern ein Vernichtungsschlag gegen alles, was uns lieb und teuer ist. 1936 begann der Vierjahresplan der Nazis, die Wirtschaft in eine Kriegsmaschine zu verwandeln. Ab 1939 wurde es zur grausamen Realität: Die Produktion von Konsumgütern wurde drastisch reduziert, Ressourcen in die Rüstung umgeleitet. Die Menschen vermissten alltägliche Dinge wie Kleidung aus Baumwolle oder Wolle, Schuhe aus echtem Leder, Seife, Haushaltsgeräte wie Radios, Zucker, Kaffee, Butter und Fleisch. Lebensmittelkarten zwangen sie in den Hunger, Arbeitszeiten wurden zur Folter. Die Nazis tarnten das Elend mit Lügen, doch die totale Kontrolle erstickte jedes Leben.

Webers Ruf nach „Effizienz“ und „Unabhängigkeit“ ist eine Neuauflage dieses Horrors, verpackt in EU-Glanz und digitale Fesseln. Wir stehen vor einem Abgrund, und niemand scheint es zu schreien.

Die „Aktion gegen Miesmacher und Kritikaster“

Kommt uns das heute auch irgendwie bekannt vor? 1934 ließ das NS-Regime mit der „Aktion gegen Miesmacher und Kritikaster“ jede Stimme der Vernunft in Blut und Terror ertrinken. der, der es wagte, den Mund aufzumachen, wurde zur Beute. Die Gestapo führte Listen, diffamierte, verhaftete, verschleppte, tötete. Die Funktion der Meldestellen von damals übernahmen die Blockwarte und übereifrige Nachbarn. Genau wie heute. Es war ein Vernichtungsfeldzug gegen die Freiheit, ein Klima des Schreckens, in dem Kritik oft zum Todesurteil wurde. Und jetzt, 2025, schweigt die Presse, während Weber mit seiner Machtfülle den Boden für eine neue Unterdrückung bereitet. Die Mainstreampresse, von Welt bis Tagesspiegel, macht sich zum Handlanger, wie damals, als die Presse die NS-Lügen verbreitete. 

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