Der deutsche Außenminister Wadenphul durfte nach seiner vorangegangenen quasi-Ausladung doch noch in China vorsprechen. Obschon angeblich die Brüssel-EU die europäische Gesprächsführung hat, fliegt jeder selbst hin – zuvor gerade Herr Macron. Was Wadenphul in China ablieferte, war typisch deutsche Politik: Zum Totlachen. Baerbrock in Topform. Es ist ja zulässig, keine historische Ahnung zu haben, dann aber hat man das gute Recht, den Mund zu halten.
Es ist absoluter Schwachsinn, von China Hilfe gegen Russland zu erwarten
Der deutsche Außenminister erwartet von China und sagte das auch, dass es Russland im Sinne des Westens beeinflusse (hier). Für intellektuelle Tiefflieger das Folgende: China und Russland werden von den USA seit Jahrzehnten bekämpft. China wird – unter vielem anderen – auf dem Elektroniksektor blockiert: Es darf weder Know how noch Maschinen erhalten, die zur Herstellung höchstwertiger Chips gebraucht werden. Die US-Blockaden greifen auch via Europa. Die Niederländer wurden gezwungen, keine Hochleistungslaser für die Chip-Produktion an China zu liefern und die chinesische Spitzenfirma Huawei wurde entgegen Abmachungen auch aus europäischen Netzwerken gekegelt. Ihre Smartphones dürfen keine Google-Systeme nutzen, womit Huawei die westliche Welt der Mobiltelefone weitgehend verschlossen wurde.
So, so. Und das vom US-Euro-Clan bekämpfte Land soll jetzt, bitte schön, den Wünschen seiner Blockierer folgen und gegen Russland zu westlichen Gunsten handeln. Wie dumm ist das denn? Man fasst es nicht, mit wie wenig Ahnung welche Höhen der Exekutive erstiegen werden können.



Kommentare
2 Antworten zu „China soll gegen Russland agieren: Wie infantil darf Außenpolitik sein, Herr Wadenphul?“
Ja,dass ist alles komisch,weil nämlich Apple Produkte in China gebaut werden und das ist nur ein Beispiel… Mein Staunen hält sich natürlich in Grenzen…
Aint it Strange…Das “ Deutsche Aussenministerium / Auswärtige Amt “ ist schon sehr Speziell, Gell :o((