Der Dollar wackelt – und das gewaltig. BRICS-Staaten und ASEAN-Partner machen Ernst mit der Ent-Dollarisierung. Während in Washington weiter Billionen aus dem Nichts gedruckt werden, schaffen andere längst Fakten – und das mit Nachdruck.
Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) bringen eine eigene Reservewährung auf den Weg – den „R5“, benannt nach den Anfangsbuchstaben der Mitglieder. Gedeckt durch eigene Landeswährungen, möglicherweise auch durch Gold, soll der R5 künftig den Dollar bei internationalen Transaktionen ersetzen.
Auch Asien macht mobil: ASEAN+3 – also die zehn südostasiatischen Länder plus China, Japan und Südkorea – haben ein neues, yuanbasiertes Hilfsprogramm beschlossen. Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit von US-gesteuerten Institutionen wie IWF und Weltbank.
Russland und Iran arbeiten gleichzeitig an einer goldgedeckten Digitalwährung, um den Dollar im bilateralen Handel ganz auszuschließen. Und sogar der wichtigste Verbündete der USA im Nahen Osten, Saudi-Arabien, denkt laut über Ölverkäufe in Yuan statt in Dollar nach – das Ende des Petrodollar-Systems wäre ein geopolitisches Erdbeben.
Was bedeutet das?
Die Vormachtstellung des US-Dollars war jahrzehntelang die Basis der westlichen Dominanz. Doch durch Sanktionen, Zensur und wirtschaftliche Erpressung haben die USA selbst für eine Gegenbewegung gesorgt. Immer mehr Länder wollen raus aus dem Dollar-Käfig – und rein in ein neues, multipolares Finanzsystem.
Quelle: NaturalNews.com, 12.05.2025 – Originalartikel hier lesen



Kommentare
13 Antworten zu „BRICS und ASEAN sagen dem Dollar den Kampf an – Neue Weltordnung im Anmarsch?“