Boehringer: Die Bundesbank hat Grund, sich zu ihrer Bilanz zu erklären

Berlin. Die Deutsche Bundesbank hat ggü. der Presse Erklärungen zu ihrer Verlustsituation und zu Auswirkungen auf den Bundeshaushalt und ihrer Bilanzqualität inklusive der deutschen Goldreserve gemacht.

Peter Boehringer, stellvertretender Bundessprecher der AfD, teilt dazu mit:

„Zum wiederholten Mal muss die Bundesbank betonen, dass ihre Bilanz ‚solide‘ sei. In Vor-Euro-Zeiten wäre dies undenkbar und natürlich auch völlig unnötig gewesen. Der operative Rekordverlust 2023 i.H.v. 21 Milliarden Euro ist eine späte Folge der ausschließlich zur Euro- und Bankenrettung durch die Bundesbank auf Befehl der EZB getätigten riesigen Käufe von Niedrigzinsanleihen bei gleichzeitigen Liquiditäts- und Zinsgeschenken an die Geschäftsbanken.

Ein weiterer Verlust in zweistelliger Milliardenhöhe wird nach unserer Rechnung bereits im laufenden Jahr 2024 das Eigenkapital der Bundesbank um mindestens das Fünffache übersteigen! Die deutschen Steuerzahler sind wegen der nun auf viele Jahre hinaus ausbleibenden Gewinnausschüttungen der Bundesbank erneut die Haupt-Leidtragenden der u.E. vertragswidrigen Euro-Dauerrettung.

Es ist ausschließlich den seit 1971 kumulierten Aufwertungsgewinnen unseres bei der Bundesbank verwahrten Staats(bürger)goldes i.H.v. aktuell über 230 Milliarden Euro zu verdanken, dass Präsident Nagel die Bilanz der Bundesbank trotz des bereits heute faktisch negativen Eigenkapitals noch als ‚solide‘ bezeichnen kann. Die ab Ende 2024 zu bilanzierenden Verlustvorträge von absehbar über 15 Milliarden Euro werden nur noch durch diese Aufwertungsgewinne auf Gold bilanziell tragbar sein. Es ist trivial und zugleich eine riesige Untertreibung, wenn Herr Nagel feststellt, dass es ‚richtig‘ sei, Gold dauerhaft zu halten. Und es ist absurd, bei der einzig großen Position mit echtem und sehr großem Substanzwert nur von einem ‚Symbolwert‘ zu sprechen. Nur das aus Bankensicht doch so ‚barbarische Relikt‘ Gold rettet die Bilanz der Bundesbank noch vor der Überschuldung.

Details zu all diesen Themen und zu anderen unsoliden Baustellen auf der Bilanz der Bundesbank hatte ich vor einigen Wochen in diesem Vortrag vorausgesagt und näher erläutert: ‚Bundesbank macht 2024 Verlust in Milliardenhöhe‘.


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Kommentare

5 Antworten zu „Boehringer: Die Bundesbank hat Grund, sich zu ihrer Bilanz zu erklären“

  1. Rumpelstilzchen

    Deutschland ist doch ein REICHES LAND…;-)…schallt es immer von den Grün-Lackierten…

    Die meisten Almans glauben dieses Schwachsinn-Märchen nach wie vor…

    Wenn mittlerweile aber selbst die Bundesbank – de facto – pleite ist (zur Erinnerung: Normale Unternehmen MÜSSEN bereits bei Überschuldung INSOLVENZ ANMELDEN !!, andernfalls droht eine strafrechtliche Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung mit weitreichenden Folgen), kann man sich an 5 Wurstfingern ausrechnen, in welch tiefem Abgrund wir letztlich ALLE landen werden.

    Noch spielt die Musik, AUF DER TITANIC…

  2. Ralf.Michael

    Vielleicht sollte man einfach sein Geld von der Bank holen ? Ich meine ja nur :o((

  3. Dann treibt doch die 1,1 Billionen Euro Schulden ein, die die Südländer durch Target 2 bei uns haben. Ach, geht ja nicht. Dafür hat Merkel gesorgt…

  4. Rumpelstilzchen

    Dabei ist und bleibt die eigentliche Frage, nämlich ob das bilanzierte Gold überhaupt noch existent UND für die Almans überhaupt noch uneingeschränkt und jederzeit VERFÜGBAR ist, vollkommen außen vor.

  5. Heinrich Nannen

    Unser Gold liegt größtenteils in den USA. Die USA haben das Recht, es zu “verleihen” …
    Deshalb spricht die Bundesbank nach meiner Erinnerung auch nebulös von “Gold und goldwerten Forderungen”.

    Der junge CDU-BT-Abgeordnete Miesfelder wollte sich vor einigen Jahren das deutsche Gold in den USA ansehen und war ein paar Wochen später tot. Wie der Zufall so spielt, .

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