Bauernproteste in ganz Europa!

Die Bauernproteste eskalieren europaweit – das zeigt ein aktuelles Video von Anthony Lee ungeschönt und brutal ehrlich sowie etliche Posts auf X. Während Politik und Leitmedien in Deutschland weiter beschwichtigen oder Panik an Nebenschauplätzen schüren, brennt es in der Landwirtschaft längst lichterloh. .

Schon zu Beginn wird klar, wie weit Wahrnehmung und Realität auseinanderliegen. In Deutschland wird demonstriert – friedlich, diszipliniert, beinahe brav. Niemand friert, niemand hungert, alles wirkt kontrolliert. Doch der Blick nach Europa offenbart ein völlig anderes Bild: In Spanien blockieren Landwirte eine der wichtigsten Verkehrsadern des Kontinents, in Frankreich gehen Bauern kompromisslos auf Konfrontation. Dort wird Widerstand nicht sofort als „demokratiefeindlich“ diffamiert, sondern als letzter Hilferuf verstanden.

Besonders erschütternd sind die Aussagen zur Lage französischer Landwirte. Die Suizidrate unter Bauern ist dort die höchste aller Berufsgruppen – im Schnitt nimmt sich alle zwei Tage ein Landwirt das Leben. Eine Zahl, die in Deutschland nicht einmal systematisch erfasst wird. Warum auch? Wegsehen ist bequemer. In Großbritannien treibt die Politik den Irrsinn noch weiter: Erbschaftssteuern auf landwirtschaftliche Betriebe sind so hoch, dass Familien ernsthaft darüber nachdenken, ob ein vorzeitiger Tod wirtschaftlich „sinnvoller“ wäre als das Weiterleben. Das ist kein Randphänomen mehr, das ist politische Verwahrlosung.

Anthony Lee spart nicht mit klaren Worten. Die Wut richtet sich gegen eine politische Klasse, die mit Milliarden um sich wirft, während sie die eigene Basis zerstört. Besonders scharf fällt die Kritik an Ursula von der Leyen aus: 45 Milliarden Euro sollen offenbar genügen, um Italien zur Zustimmung zum Mercosur-Abkommen zu bewegen – auf Kosten der europäischen Landwirtschaft. Doch Giorgia Meloni spielt nicht mit. Rom fordert weniger CO₂-Steuern für Landwirte und stellt sich quer. Ein Affront – aber einer, der zeigt, was nationale Interessenvertretung bedeutet.

Und Deutschland? Der Bundesagrarminister hat „keine Zeit“, schickt einen Staatssekretär, während Parteitage wichtiger sind als Existenzen. Seit Jahrzehnten wird die Landwirtschaft geopfert, ohne dass Berlin auch nur den Versuch unternimmt, echte Gegenleistungen auszuhandeln. Stattdessen feiert man sich für CO₂-Zertifikateinnahmen in Milliardenhöhe, während Industrie und Wirtschaft kollabieren. Das CO₂ sinkt nicht wegen grüner Wunderpolitik, sondern weil hierzulande schlicht nichts mehr produziert wird.

Medial wird der Wahnsinn perfektioniert. Während Bauern europaweit um ihre Existenz kämpfen, schalten deutsche Sender bei zwei Zentimetern Schnee in den Dauer-Alarmmodus. Hamburg versinkt angeblich im Chaos, die Deutsche Bahn kapituliert, Straßen werden zu Breaking News. Der Vergleich, den Lee zieht, ist bitter: Man spricht vom Krieg gegen Russland – und scheitert an leichtem Schneefall. Lächerlicher lässt sich staatliche Dysfunktion kaum illustrieren.

Am Ende bleibt ein Bild von einer politischen Elite, die Angst verwaltet, Kritik unterdrückt und Realität leugnet. Wer das anspricht, landet schnell in der Ecke. Talkshows wie bei Markus Lanz dienen dann zur öffentlichen Disziplinierung. Doch draußen, auf den Feldern und Straßen Europas, ist der Geduldsfaden gerissen. Die Bauern sind längst weiter als ihre Regierungen – und das sollte jedem zu denken geben.

Kommentare

3 Antworten zu „Bauernproteste in ganz Europa!“

  1. Avatar von DR.Faustus hat beschlossen und verkündet...

    Klasse Ansage von Anthony 👍 Und natürlich muss die CO2 Steuer,dieser Ablass ganz weg,denn Steuern sind und bleiben Raub,dass sollte auch Frau Melanie wissen und dass Frau EU Uschi nichts zu melden hat,aber rein gar nichts…👹

    1. Avatar von Weißer
      Weißer

      Ja, hat er nett gesagt.
      ABER – im Internet können die Herrscher nicht erfolgreich unschädlich gemacht werden.
      Das können wir nur im realen Leben.

  2. Avatar von Weißer
    Weißer

    Ob die Bauern protestieren oder in China fällt ein Sack Reis um…

    Wer die Herrscher beeindrucken will, muß schon mindestens sowas wie den Sturm auf die Bastille auf die Beine stellen.

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