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Austritt Friedman aus der CDU: Schon 2003 hatte sich Friedrich Merz von ihm distanziert

Mit großem Bohei tritt der frühere Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedman, aus der CDU aus. Grund: Friedrich Merzens Abstimmungsantrag gegen die schrankenlose Einwanderungspolitik. Friedman ist ein rechtskräftig per Strafbefehl Verurteilter in Sachen Drogen. Zur damaligen Situation des bekannten Fernsehmoderators schrieb der „Stern“ im Jahr 2003:

„Ausgangspunkt der ‚Affäre Friedman‘ waren Ermittlungen der Berliner Justiz gegen einen osteuropäischen Zuhälterring. Prominentester Kunde: Michel Friedman“.

Weiter heißt es im „Stern“:

 „Ja, ich habe Fehler gemacht“, sagte Friedman. Er werde alle öffentlichen gewählten Ämter, die er bisher innegehabt habe, niederlegen. Der Moderator entschuldigte sich bei allen, deren Vertrauen er enttäuscht habe. Er werde mit aller Kraft versuchen, dieses verlorene Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Ausdrücklich entschuldigte sich Friedman besonders bei seiner Lebensgefährtin Bärbel Schäfer, die er über alles liebe“.

Der Clou der Affäre::„Unionsfraktionsvize Friedrich Merz distanziert sich von Friedman als CDU-Mitglied“ (hier).

Fazit: Man trifft sich im Leben häufig zweimal. Der in Amtsniederlegungen geübte Friedman eckte in gut zwei Jahrzehnten zweimal mit Merz an, beide Male Richtung Austritt, dieses Mal mit Effekt. Die Herrschaften scheinen sich nach wie vor nicht gewogen…

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6 Antworten zu „Austritt Friedman aus der CDU: Schon 2003 hatte sich Friedrich Merz von ihm distanziert“

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