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Adventsfeier an Volksschule wird „ethisches Ritual mit geringem Bezug zur Religion“

Mit einem Schreiben wurden Eltern informiert, dass man im Zuge der Feierlichkeiten im Advent versuche, den Bezug zur römisch-katholischen Religion gering zu halten und ein ethisches Ritual daraus zu machen, schreibt die Kleine Zeitung zu den Auswüchsen an zwei Schulen in der Steiermark.

Die Freiheitlichen sind empört und drohen ein politisches Nachspiel an:

Wie die „Kleine Zeitung“ im Rahmen einer heutigen Berichterstattung enthüllte, gibt es in der steirischen Bildungslandschaft offenbar Kräfte, die während der Weihnachtszeit den Bezug zur römisch-katholischen Religion geringhalten und aus den Adventfeierlichkeiten ein „ethisches Ritual“ machen wollen. Das geht zumindest aus einem Elternbrief hervor, der von den zuständigen Stellen der Bildungsdirektion freigegeben wurde. Betroffen sind laut Berichterstattung konkret zwei Leobner Schulen. Darüber hinaus soll im Schriftsatz an die Eltern – dieser Teil ist als vorauseilende Entschuldigung zu interpretieren – stehen, dass gewisse Begriffe wie Advent, Christkind, Nikolaus und Weihnachten nicht vermieden werden könnten.

Wenn es Eltern gäbe, die nicht wollen, dass ihre Kinder die Zeit der Feierlichkeiten im selben Raum verbringen, sollten sie es den Klassenlehrern schriftlich mitteilen. Argumentiert wird dieses Distanzierungsschreiben seitens der Bildungsdirektion damit, dass katholische Schüler in manchen Klassen in der Minderheit seien und niemand diskriminiert werden solle. Der steirische FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek zeigt sich darüber empört: „Wir brauchen uns für die Adventfeiern und die Abhaltung traditioneller und unserem Brauchtum entsprechenden Festen nicht rechtfertigen und kein Schulvertreter sollte sich davon in dieser Form distanzieren. Die steirische Bildungsdirektion versucht offenbar unsere christlich-abendländische Wertehaltung zugunsten des hohen Ausländeranteils an unseren Schulen zurückzudrängen. Es braucht kein von Lehrkräften selbst konstruiertes‚ ethisches Ritual‘ an unseren heimischen Bildungsstandorten, sondern die Aufrechterhaltung gewachsener, traditioneller Feste, die eben stark vom christlichen Glauben geprägt sind. Dieses Schreiben hat jedenfalls ein gewaltiges politisches Nachspiel, zumal die Bildungsdirektion diesen Brief sogar freigegeben hat. Bildungslandesrat Werner Amon – Mitglied der einst stark dem christlichen Glauben anhängenden Volkspartei – sollte sich jedenfalls sofort von dem Schriftsatz distanzieren.

Wir Freiheitliche werden eine Anfrage an Landesrat Amon einbringen, ob es ähnliche Schreiben noch an anderen Schulen gab, inwieweit ihm der Brief bekannt war und wie er diese Art der Distanzierung von unserer Lebensweise und Kultur unterbinden will. Ein entsprechender Antrag, der ein Bekenntnis zu unserem Wertefundament beinhaltet, wird ebenfalls schleunigst im Landtag Steiermark eingebracht werden“, so der Freiheitliche abschließend.


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Kommentare

  1. Bei uns heißt der Weihnachtsmarkt schon seit ein paar Jahren „Knuspermarkt“. (Und schön ist er übrigens auch nicht). Mir fällt schon seit einiger Zeit auf, dass die Weihnachtsdekoration verändert ist. Man sieht kaum noch Sterne oder gar Engel, sondern Wichtel, Schneemänner etc. höchstens noch Weihnachtsmänner statt Nikoläuse. Alles möglichst neutral gehalten. Möglichst wenig Christliches.

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